Die Wand
Handlung von "Die Wand"
Die Wand ist ein deutsch-österreichisches Drama aus dem Jahr 2012, das von Julian Roman Pölsler inszeniert und nach dem gleichnamigen Roman von Marlen Haushofer aus dem Jahr 1963 für die Leinwand adaptiert wurde. Der Film feierte seine Weltpremiere im Februar 2012 im Rahmen der Berlinale, wo er mit dem Preis der Ökumenischen Jury im Panorama-Wettbewerb ausgezeichnet wurde.
Im Mittelpunkt steht eine namentlich nicht genannte Frau, gespielt von Martina Gedeck, die gemeinsam mit Bekannten zu einer abgelegenen Jagdhütte in den österreichischen Alpen aufbricht. Als sie am nächsten Morgen erwacht, sind ihre Begleiter von einem Abendspaziergang ins Dorf nicht zurückgekehrt. Bei der Suche nach ihnen stößt sie auf eine unsichtbare, undurchdringliche Wand, die sie vollständig von der Außenwelt abschneidet. Jenseits der Wand scheint alles Leben erstarrt zu sein. Zu den Begleitern zählen auch Karlheinz Hackl als Hugo und Ulrike Beimpold als Luise sowie Hans-Michael Rehberg und Wolfgang M. Bauer.
Auf sich allein gestellt beginnt die Frau, sich in ihrer Isolation einzurichten. Einzig ein Hund, eine Katze und eine Kuh leisten ihr Gesellschaft. Sie lernt, in der Natur zu überleben, bewirtschaftet das Land und hält ihre Erfahrungen und Gedanken in einem Bericht fest. Dieser innere Monolog bildet die Erzählstruktur des Films und verleiht ihm seinen introspektiven Charakter.
Die Wand wurde beim Deutschen Filmpreis 2013 für das beste Sounddesign ausgezeichnet und erhielt beim Österreichischen Filmpreis die Auszeichnung für die beste Kamera. Zudem wurde der Film als österreichischer Beitrag für die Kategorie Bester fremdsprachiger Film bei der 86. Verleihung der Academy Awards eingereicht.
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Darsteller - Schauspieler von "Die Wand"

Wolfgang M. Bauer
(geb. 09.06.1963)

Ulrike Beimpold
(geb. 10.05.1964)

Martina Gedeck
(geb. 14.09.1961)

Karlheinz Hackl
(geb. 16.05.1949)

Hans-Michael Rehberg
(geb. 02.04.1938)
