Alaskafüchse
Handlung von "Alaskafüchse"
Alaskafüchse ist ein Abenteuerfilm der DEFA aus dem Jahr 1964. Regie führte Werner W. Wallroth, das Drehbuch verfasste Egon Günther und griff dabei auf die 1959 erschienene Erzählung gleichen Namens von Wolfgang Schreyer zurück. In den Hauptrollen sind Thomas Weisgerber, Friederike Aust und Hans-Peter Minetti zu sehen.
Der Pilot Jim Leslie kommt als Captain zur amerikanischen Luftwaffe nach Alaska, wo Colonel Reed einen Stützpunkt leitet. Die dortigen Besatzungen überwachen das Grenzgebiet zur Sowjetunion am nördlichen Polarkreis und suchen mit Sonarbojen nach sowjetischen U-Booten. Im Stützpunkt trifft Jim seinen alten Freund Bob Harris wieder. Dritter Mann der Besatzung ist der Navigator Hester, den Gerhard Rachold verkörpert. Bob leidet an psychischen Problemen, die die Führung ignoriert.
In einer Bar lernt Jim die Tochter des Kommandeurs kennen, Brenda Reed. Sie ist mit dem Senator Gordon Gray verlobt, den Ivan Malré spielt. Die beiden verlieben sich, und es kommt zu einer Schlägerei mit dem Senator. Kurz darauf setzt Gray durch, dass Jim, Bob und Hester trotz eines Unwetters zu einem Einsatz aufbrechen. Das Flugzeug muss auf einer Eisscholle notlanden, wobei sich Bob schwer verletzt. Als Jim gegen die Vorschrift ein Notsignal sendet, taucht ein sowjetisches U-Boot auf. Wie die Geschichte ausgeht, zeigt der Film selbst.
Der Film weicht in einigen Punkten von der Romanvorlage ab.
Zur Besetzung gehören außerdem Jochen Diestelmann als Brian und Hans-Robert Wille als Mike. Armin Mueller-Stahl spielt den sowjetischen Arzt, Hans Teuscher einen sowjetischen Soldaten und Karl Heinz Oppel den Stenographen. Wolf Kaiser übernimmt die Rolle des Colonel Reed. Die Musik schrieb Karl-Ernst Sasse, der dem Film Jazz-Elemente verlieh. Alaskafüchse entstand in Schwarzweiß im Format Totalvision und lief im Juli 1964 bei den Sommerfilmtagen erstmals vor Publikum.
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Darsteller - Schauspieler von "Alaskafüchse"

Friederike Aust
(geb. 10.01.1943)

Jochen Diestelmann
(geb. 03.06.1922)

Wolf Kaiser
(geb. 26.10.1916)

Ivan Malré
(geb. 09.11.1922)

Hans-Peter Minetti
(geb. 21.04.1926)

Armin Mueller-Stahl
(geb. 17.12.1930)

Karl-Heinz Oppel
(geb. 16.12.1924)

Gerhard Rachold
(geb. 03.09.1928)

Hans Teuscher
(geb. 10.04.1937)

Thomas Weisgerber
(geb. 17.01.1929)