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Amboß oder Hammer sein

Jahr: 1972

Regie: Christo Christow, Bodo Schmidt, Iwan Kyrilow

Länge: 157 Minuten

Genre: Historienfilm

Handlung von "Amboß oder Hammer sein"

Amboß oder Hammer sein ist ein zweiteiliger deutscher Historienfilm aus dem Jahr 1972 mit Stefan Gezow, Frank Obermann, Hannjo Hasse und Martin Flörchinger in den Hauptrollen. Der Film entstand als Koproduktion der DEFA, des bulgarischen Filmstudios Sofia und der sowjetischen Mosfilm unter der Regie von Christo Christow, Bodo Schmidt und Iwan Kyrilow.

Der Film basiert auf authentischem Material und schildert den Reichstagsbrandprozess gegen den bulgarischen Kommunisten Georgi Dimitroff im Jahr 1933 in Leipzig. Im ersten Teil steht die Verhandlung vor dem Reichsgericht von September bis Dezember 1933 im Mittelpunkt. Der furchtlose Dimitroff überführt Hermann Göring und Joseph Goebbels der Lüge und beschuldigt sie vor der Weltöffentlichkeit, den Reichstagsbrand selbst gelegt zu haben. Horst Giese verkörpert Goebbels, während Viliam Polónyi als Göring auftritt.

Der zweite Teil zeigt die Bemühungen der Nationalsozialisten, Dimitroff nach seinem Freispruch zu beseitigen. Gerichtspräsident Dr. Bünger, gespielt von Martin Flörchinger, sah sich zum Freispruch gezwungen. Ein geplantes Attentat auf Dimitroff scheitert an der Aufmerksamkeit ausländischer Journalisten und der Weltöffentlichkeit. Dimitroff wird schließlich aus Deutschland ausgewiesen und geht nach Moskau. In weiteren Rollen sind Hans Hardt-Hardtloff als Kluge, Micaëla Kreißler als Erika, Günther Simon als Pfarrer und Gerd-Michael Henneberg als Konstantin von Neurath zu sehen.

Die Premiere fand am 09.09.1972 in Berlin statt. Der Film wurde beim Filmfestival in Varna mit der Goldenen Rose ausgezeichnet.

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Darsteller - Schauspieler von "Amboß oder Hammer sein"

(geb. 09.10.1909)

(geb. 18.08.1911)

Horst Giese

(geb. 31.01.1926)

(geb. 08.08.1906)

(geb. 31.08.1921)

(geb. 14.07.1922)

(geb. 16.06.1941)

(geb. 25.04.1927)

(geb. 03.03.1944)

(geb. 16.05.1941)

Günther Simon

(geb. 11.05.1925)