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Stielke, Heinz, fünfzehn ...

Jahr: 1986

Regie: Michael Kann

Länge: 95 Minuten

Genre: Kriegsfilm

Handlung von "Stielke, Heinz, fünfzehn ..."

Stielke, Heinz, fünfzehn … ist ein deutscher Kriegsfilm der DEFA aus dem Jahr 1986, nach dem Roman Abenteurer wider Willen von Wolfgang Kellner. Regie und Drehbuch stammen von Michael Kann. Die Kinopremiere war am 12.02.1987.

Der 15-jährige Heinz Stielke, gespielt von Marc Lubosch, ist ein überzeugter Hitlerjunge, der der nationalsozialistischen Ideologie bedenkenlos folgt. Sein Leben bricht zusammen, als er erfährt, dass sein Vater jüdischer Abstammung war. Damit gilt er selbst nach den Rassengesetzen des Regimes als Halbjude. Er wird von seiner Schule verwiesen und verliert damit den festen Boden unter den Füßen.

Nach dem Tod seiner Mutter Hedwig, gespielt von Heide Kipp, kommt Heinz in ein Waisenhaus. Die neuen Verhältnisse sind alles andere als das, was er aus der Hitlerjugend kannte. Bald darauf wird er in ein Arbeitserziehungslager eingewiesen, wo er Menschen begegnet, die ihm zeigen, dass die Welt nicht so einfach ist, wie er sie stets gesehen hat.

Der Film zeichnet das Porträt eines Jugendlichen, der durch die Widersprüche eines verbrecherischen Systems in die Zerreißprobe gerät und an der Konfrontation mit der eigenen Herkunft scheitert. In weiteren Rollen sind Rolf Ludwig, Dieter Mann und Gert Gütschow zu sehen.

Demnächst im TV:

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Darsteller - Schauspieler von "Stielke, Heinz, fünfzehn ..."

Manja Behrens

(geb. 12.04.1914)

Margit Bendokat

(geb. 12.08.1943)

(geb. 26.08.1912)

(geb. 11.07.1939)

(geb. 06.01.1938)

(geb. 25.03.1914)

Gert Gütschow

(geb. 02.03.1928)

(geb. 12.11.1938)

(geb. 22.02.1943)

(geb. 24.04.1972)

Rolf Ludwig

(geb. 28.07.1925)

Dieter Mann

(geb. 20.06.1941)

(geb. 09.02.1946)

(geb. 29.05.1954)

(geb. 22.01.1935)

(geb. 27.07.1932)

(geb. 09.02.1942)