Ernst Schneller
Handlung von "Ernst Schneller"
Ernst Schneller ist ein zweiteiliger Historienfilm der DEFA aus dem Jahr 1977, der für das Fernsehen der DDR produziert wurde. Regie und Drehbuch stammen von Rudi Kurz, der mit diesem Film seinen Trilogie über Persönlichkeiten der deutschen Arbeiterbewegung abschloss, nachdem er zuvor Filme über Hans Beimler und Artur Becker realisiert hatte. Die Hauptrolle übernahm Horst Schulze, an seiner Seite spielten Renate Blume und der sowjetische Filmschaffende Sergei Bondartschuk.
Der Film zeichnet bedeutende Lebensstationen des Kommunisten und Reichstagsabgeordneten Ernst Schneller nach, von seinem Engagement im Rotfrontkämpferbund in den frühen 1920er Jahren bis zu seiner Ermordung im Konzentrationslager Sachsenhausen im Jahr 1944. Gezeigt werden sein Wirken beim Bau eines Arbeiterheims sowie seine Tätigkeit als Leiter der KPD-Parteischule Rosa Luxemburg vor seiner Verhaftung durch die Nationalsozialisten.
Die Erstausstrahlung des ersten Teils erfolgte am 11.09.1977 im 1. Programm des Deutschen Fernsehfunks, der zweite Teil folgte am 13.09.1977. Beide Teile erreichten Einschaltquoten von über 22 Prozent. Das Filmteam wurde im August 1978 mit dem erstmals verliehenen Ernst-Schneller-Preis ausgezeichnet. Die Dreharbeiten fanden unter anderem in Schwarzenberg, Berlin sowie in den Babelsberger Studios statt.
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Darsteller - Schauspieler von "Ernst Schneller"

Renate Blume
(geb. 03.05.1944)

Bruno Carstens
(geb. 26.10.1918)

Günter Drescher
(geb. 23.02.1928)

Hans-Joachim Frank
(geb. 19.08.1954)

Wolfgang Greese
(geb. 08.03.1926)

Günther Götze
(geb. 21.02.1926)

Gela Götze
(geb. 18.02.1957)

Hans-Joachim Hanisch
(geb. 12.08.1928)

Hannjo Hasse
(geb. 31.08.1921)

Renate Heymer
(geb. 05.04.1941)

Rolf Hoppe
(geb. 06.12.1930)

Victor Keune
(geb. 17.06.1919)

Manuela Marx
(geb. 17.10.1947)

Peter Marx
(geb. 23.11.1914)

Hans-Jürgen Müller-Hohensee
(geb. 23.02.1950)

Lutz Riemann
(geb. 19.12.1940)

Frank Schenk
(geb. 10.10.1943)

Horst Schulze
(geb. 26.04.1921)

Karl Sturm
(geb. 22.01.1935)

Hans Teuscher
(geb. 10.04.1937)

Martin Trettau
(geb. 12.01.1930)

Jürgen Zartmann
(geb. 28.01.1941)
