Freispruch mangels Beweises
Handlung von "Freispruch mangels Beweises"
Freispruch mangels Beweises ist ein deutscher Spielfilm der DEFA aus dem Jahr 1962, inszeniert von Regisseur Richard Groschopp. In den Hauptrollen sind Erich Gerberding, Herwart Grosse, Lissy Tempelhof und Stefan Lisewski zu sehen.
Dr. Alexander Steinhorst, ein angesehener Münchener Publizist und Chefredakteur, gerät ins Visier der politischen Machtelite, nachdem seine Zeitung Enthüllungen über dubiose Finanzquellen eines Wahlfonds veröffentlicht hat. Als Reaktion auf seine journalistische Arbeit wird gegen ihn eine Anklage wegen sittlicher Vergehen konstruiert. Das Verfahren endet zwar mit einem Freispruch mangels Beweises, doch Steinhorst hat bereits alles verloren.
Freunde und Kollegen wenden sich aus Angst um ihre eigene Reputation von ihm ab. Sein gesellschaftliches Ansehen ist zerstört, sein Vermögen gefährdet. Der Film zeigt, wie ein rechtlicher Freispruch im gesellschaftlichen Leben keine Rehabilitation bedeuten muss und wie politischer Druck wirksam eingesetzt werden kann, um unbequeme Stimmen dauerhaft zum Schweigen zu bringen.
Die Kinopremiere fand am 24. Mai 1962 im Berliner Kino Colosseum statt. Der Schwarzweißfilm wurde vom DEFA-Studio für Spielfilme produziert. Die Erstausstrahlung im Deutschen Fernsehfunk erfolgte am 03.05.1963.
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Darsteller - Schauspieler von "Freispruch mangels Beweises"

Ralph J. Boettner
(geb. 11.02.1923)

Karl Brenk
(geb. 09.11.1904)

Ulrich Folkmar
(geb. 02.06.1902)

Erich Gerberding
(geb. 15.10.1921)

Herwart Grosse
(geb. 17.04.1908)

Harald Halgardt
(geb. 05.08.1927)

Ruth Kommerell
(geb. 09.05.1923)

Stefan Lisewski
(geb. 06.07.1933)

Ivan Malré
(geb. 09.11.1922)

Horst Schulze
(geb. 26.04.1921)

Werner Senftleben
(geb. 16.02.1925)

Lissy Tempelhof
(geb. 17.04.1929)