Hölleisengretl
Handlung von "Hölleisengretl"
Hölleisengretl ist ein deutscher Fernsehfilm aus dem Jahr 1995 mit den Hauptdarstellern Martina Gedeck und Michael Lerchenberg. Regie führte Jo Baier, der auch das Drehbuch verfasste. Als Grundlage diente eine 1929 erschienene Erzählung von Oskar Maria Graf, die der Film inhaltlich stark abwandelt. Produziert wurde er bereits 1994, die Erstausstrahlung folgte am 16.04.1995.
In den Jahren nach dem Krieg lebt im bayerischen Voralpenland die Bäuerin Gretl mit einem Buckel. Sie hat den Hof geerbt, weil ihre beiden Brüder gefallen sind, und bewirtschaftet ihn mit zwei alten Knechten. Der Vater hat sie bis zuletzt verachtet. Im Dorf begegnet man ihr mit Misstrauen, und auch bei der Partnersuche hat sie kein Glück.
Nach einer Liebesnacht während der Ernte wird Gretl schwanger, doch der Arzt warnt vor den Gefahren einer Geburt. Später verliebt sie sich in den heimgekehrten Bauernburschen Matthias, den Hubert von Goisern spielt. Er heiratet sie, hat es aber vor allem auf ihren Besitz abgesehen. Bald zeigt er sich als gewalttätiger Trinker, der das Geld im Wirtshaus durchbringt. Auf dem Hof wächst die Spannung, und der langjährige Knecht Thomas (Josef Wierer) wird in die Auseinandersetzung hineingezogen.
Weitere Rollen übernahmen Heide Ackermann (Rosl) und Jutta Schmuttermaier (Nanni). Außerdem wirkten Fred Stillkrauth, Herbert Fux und Enzi Fuchs mit. Michael Lerchenberg verkörpert die Figur des Wiggerl.
Für seine Arbeit wurde Jo Baier 1995 von der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste mit dem Regiepreis geehrt. Martina Gedeck wurde für ihre Darstellung mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet.
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Darsteller - Schauspieler von "Hölleisengretl"

Enzi Fuchs
(geb. 28.01.1937)

Herbert Fux
(geb. 25.03.1927)

Martina Gedeck
(geb. 14.09.1961)

Michael Lerchenberg
(geb. 03.08.1953)

Fred Stillkrauth
(geb. 14.08.1939)