Mein Vater ist ein Dieb
Handlung von "Mein Vater ist ein Dieb"
Mein Vater ist ein Dieb ist ein deutscher Kinderfilm der DEFA aus dem Jahr 1983. Regie führte Dietmar Hochmuth, der gemeinsam mit Jörg-Michael Koerbl auch das Drehbuch schrieb. Die Vorlage lieferte das Kinderbuch Til und der Körnerdieb von Barbara Kühl, das 1980 erschienen war.
Der zehnjährige Til, gespielt von Andreas Krug, erlebt mit seinen Freunden Wiesel (Ute Noack) und Locke (Lars Bohnet) ein Gewitter und sucht Schutz in einer Scheune. Dort beobachten die Kinder einen Mann, der Getreide stiehlt. Sie beschließen, den Unbekannten wie Detektive aufzuspüren.
Bei den Nachforschungen erkennt Til, dass der Dieb sein eigener Vater ist. Dieses Geheimnis darf nicht herauskommen. Til versucht deshalb, seine Freunde auf eine falsche Fährte zu locken, und gerät in einen Konflikt zwischen Loyalität, Lüge und Ehrlichkeit. Schließlich vertraut er sich dem Gespannführer Paul an, den Carl Heinz Choynski spielt.
Neben den Kindern, zu denen auch Matthias Merz als Bruno gehört, wirken unter anderem Eberhard Kirchberg als Hannes Burmeister, Rolf Hoppe als Tümmler und Thomas Thieme mit. Die Kamera führte Jürgen Lenz, die Musik schrieb Rainer Böhm.
Der Film entstand 1982 im DEFA-Studio für Spielfilme in der Gruppe Berlin und hat eine Laufzeit von 76 Minuten. Der Verleih in den DDR-Kinos begann am 5. August 1983 durch Progress. Am 20. Juli 1985 zeigte das Fernsehen der DDR den Film im ersten Programm.
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