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Drei Tage im April

Jahr: 1994

Regie: Oliver Storz

Länge: 105 Minuten

Genre: Kriegsfilm

Handlung von "Drei Tage im April"

Drei Tage im April ist ein deutsch-französisch-österreichischer Kriegsfilm aus dem Jahr 1994 mit den Hauptdarstellerinnen Karoline Eichhorn, April Hailer und Eva Michel. Die Erstausstrahlung fand am 07.04.1995 auf Arte statt.

Der Film spielt im April 1945 in einem fiktiven schwäbischen Dorf namens Nesselbühl. Ein SS-Sonderzug hält auf dem Weg durch die Region an, und vier Güterwagen mit rund 300 KZ-Häftlingen werden abgekoppelt und unter Bewachung abgestellt. Die eingesperrten Menschen verhungern und verdursten, während die Bewohner des Dorfes vor der Situation hilflos stehen.

Im Mittelpunkt steht Anna Baisch, eine zwanzigjährige BDM-Führerin, die als überzeugte Hitler-Anhängerin ins Geschehen gerät. Verkörpert wird sie von Karoline Eichhorn. Als Anna die Lage der Gefangenen unmittelbar erlebt, gerät ihre Weltanschauung ins Wanken. Die meisten Dorfbewohner schauen weg oder wenden sich ab — nur eine polnische Zwangsarbeiterin wagt es, den Häftlingen offen Lebensmittel zuzustecken.

Das Drehbuch stammt ebenfalls von Oliver Storz, der auch Regie führte. Storz orientierte sich bei der Geschichte an verbürgten Ereignissen: Im April 1945 wurde in Eckartshausen, einem Ort bei Ilshofen in Baden-Württemberg, tatsächlich ein Zug mit KZ-Gefangenen festgehalten. Storz hatte das Thema bereits für seinen Roman Nebelkinder (1986) recherchiert. Der Film wurde mit dem Grimme-Preis, dem Bayerischen Filmpreis für die beste Kamera sowie dem Prix Europa ausgezeichnet.

Demnächst im TV:

Keine aktuellen Sendetermine für den Film "Drei Tage im April" gefunden.

Darsteller - Schauspieler von "Drei Tage im April"

Karoline Eichhorn

(geb. 09.11.1965)

(geb. 27.02.1967)

(geb. 06.09.1931)

Markus Knüfken

(geb. 18.08.1965)

(geb. 20.01.1921)

Rotraut Rieger

(geb. 29.08.1946)

Sepp Schauer

(geb. 05.07.1949)

(geb. 25.05.1924)

(geb. 07.04.1966)