Die Jagdgesellschaft
Handlung von "Die Jagdgesellschaft"
Die Jagdgesellschaft ist ein Fernsehfilm des Deutschen Fernsehfunks der DDR aus dem Jahr 1966. Regie führte Wilhelm Gröhl, das Drehbuch schrieb Walter Stranka. In der Hauptrolle der Rendantin Anne ist Gudrun Ritter zu sehen. Der Film zeigt, wie sowjetische Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg in Deutschland behandelt wurden.
Die Geschichte spielt im Winter 1943/44 auf dem ostpreußischen Gut Tharau. Der Gutsbesitzer von Olbers (Arthur Jopp) hat die Leitung an seine Tochter Hella (Marion van de Kamp) übergeben. Auf den Feldern arbeiten Kriegsgefangene, die in einem ungeheizten Pferdestall untergebracht sind. Als einer von ihnen erfriert, bringt Anne ihnen heimlich Stroh, obwohl Hella das untersagt hat.
Am Abend lädt von Olbers zu einer Jagdgesellschaft, zu der Offiziere der Wehrmacht und der SS erscheinen. Darunter sind von Kalwein (Werner Senftleben), von Rasslitz (Ralph J. Boettner) und Leutnant Wünsch (Klaus Bamberg), mit dem Anne beinahe verlobt ist. Auch Major Matzke (Peter Kiwitt) gehört zu den Gästen. Obersturmführer Meißel (Volkmar Kleinert) erfährt von der Strohlieferung und droht, Anne zu melden.
Zugleich zeigt sich, dass der Gutsverwalter Krawoleit (Ernst Kahler) für die Gestapo Berichte über Anne liefert. Der Gefangene Oleg (Helmut Müller-Lankow) gerät unter Verdacht und wird verhört. Zwischen Anne, Hella und Meißel eskaliert der Streit darüber, wer für das Schicksal der Gefangenen Verantwortung trägt.
Der Deutsche Fernsehfunk strahlte den Film erstmals am 03.05.1966 aus. Eine DVD erschien 2018 bei Studio Hamburg Enterprises.
Demnächst im TV:
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Darsteller - Schauspieler von "Die Jagdgesellschaft"

Ralph J. Boettner
(geb. 11.02.1923)

Arthur Jopp
(geb. 27.09.1902)

Ernst Kahler
(geb. 07.11.1914)

Peter Kiwitt
(geb. 04.12.1904)

Volkmar Kleinert
(geb. 20.09.1938)

Helmut Müller-Lankow
(geb. 19.04.1928)

Gudrun Ritter
(geb. 16.11.1936)

Werner Senftleben
(geb. 16.02.1925)

Marion van de Kamp
(geb. 24.10.1925)