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Du bist min. Ein deutsches Tagebuch

Jahr: 1969

Regie: Hans-Joachim Funke, Michael Englberger, Manfred Krause, Andrew Thorndike, Annelie Thorndike

Länge: 108 Minuten

Genre: Chronik

Handlung von "Du bist min. Ein deutsches Tagebuch"

Du bist min. Ein deutsches Tagebuch ist ein Dokumentarfilm der DEFA aus dem Jahr 1969 über die Filmemacherin Annelie Thorndike. Die Tagebuchtexte tragen die Sprecher Christine van Santen, Wolfgang Kieling und Hilmar Thate vor. Drehbuch und künstlerische Gesamtleitung lagen bei Annelie Thorndike und Andrew Thorndike.

Der Film folgt den Lebensstationen von Annelie Thorndike anhand ihrer Aufzeichnungen. Er beginnt auf der Insel Usedom und führt in ihre pommersche Geburtsstadt Klützow. Es geht um Flucht und Vertreibung, um den Neuanfang in Penzlin und um ihre Arbeit als Lehrerin und später als Schulleiterin. Bei Dreharbeiten der DEFA lernt sie ihren späteren Mann Andrew Thorndike kennen.

Zwischen die Erinnerungen schneiden die Filmemacher aktuelle Bilder aus beiden deutschen Staaten, etwa vom 7. Parteitag der SED, von Bauarbeitern am Berliner Alexanderplatz und aus dem thüringischen Dorf Mackenrode. In Westdeutschland zeigen sie unter anderem ein Treffen von Ewiggestrigen in Hameln, eine NPD-Veranstaltung und ein Pommerntreffen in Kiel. Rückblenden und Filmausschnitte aus den Jahren 1939 bis 1969 ergänzen das Material.

Die Thorndikes wollten nach ihrem Film Das russische Wunder nun ein deutsches Wunder zeigen, nämlich die Entwicklung der DDR. Gedreht wurde als erster DEFA-Film im 70-mm-Format, für kleinere Kinos entstanden zusätzlich 35-mm-Kopien. Der Film wurde am 05.09.1969 erstmals öffentlich gezeigt. Beim Filmfestival Moskau erhielt er den Sonderpreis der Jury. Heutige Kritiker bezeichnen ihn als propagandistisch, würdigen aber die Landschaftsaufnahmen aus der Luft.

Demnächst im TV:

Keine aktuellen Sendetermine für den Film "Du bist min. Ein deutsches Tagebuch" gefunden.

Darsteller - Schauspieler von "Du bist min. Ein deutsches Tagebuch"

Wolfgang Kieling

(geb. 16.03.1924)

Hilmar Thate

(geb. 17.04.1931)

(geb. 26.09.1931)