Das indische Grabmal
Handlung von "Das indische Grabmal"
Das indische Grabmal ist ein deutscher Abenteuerfilm aus dem Jahr 1938 mit den Hauptdarstellern Frits van Dongen, La Jana und Alexander Golling. Richard Eichberg führte Regie und produzierte den Film selbst. Er bildet die Fortsetzung von Der Tiger von Eschnapur und folgt der Romanvorlage der Autorin Thea von Harbou, die auch am Drehbuch beteiligt war.
Der Maharadscha Chandra, gespielt von Frits van Dongen, lässt die geflohene Tempeltänzerin Sitha (La Jana) und ihren Geliebten Sascha Demidoff (Gustav Diessl) um die ganze Welt verfolgen. Als gewöhnliche Vergnügungsreise getarnt, begleiten ihn dabei Irene Traven (Kitty Jantzen) und sein Vetter Prinz Ramigani. In Bombay entdeckt Ramigani die Gesuchte in einem Varieté und entführt sie. Er will selbst Maharadscha werden und schmiedet mit anderen Adligen einen Umsturzplan.
Währenddessen arbeiten in Indien der Architekt Fürbringer (Hans Stüwe), Emil Sperling und seine Frau Lotte an den Bauvorhaben des Herrschers. Emil Sperling wird von Theo Lingen gespielt, Lotte Sperling von Gisela Schlüter. Den Werkmeister Ratani verkörpert Gerhard Bienert.
Gedreht wurde 1937 an Originalschauplätzen in Udaipur und Mysore sowie auf einem Studiogelände in Berlin-Johannisthal. Die Uraufführung war am 28.01.1938 in Wuppertal-Elberfeld, in Berlin lief der Film ab dem 26.02.1938 im Ufa-Palast am Zoo. Nach dem Zweiten Weltkrieg fassten Verleiher beide Teile unter dem Titel Indische Rache zusammen. Die Romanvorlage verfilmte zuvor bereits 1921 Joe May, 1959 folgte eine Version von Fritz Lang.
Demnächst im TV:
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Darsteller - Schauspieler von "Das indische Grabmal"

Gerhard Bienert
(geb. 08.01.1898)

Theo Lingen
(geb. 10.06.1903)