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… und wenn’s nur einer wär’ …

Jahr: 1949

Regie: Wolfgang Schleif

Länge: 84 Minuten

Genre: Jugendfilm

Handlung von "… und wenn’s nur einer wär’ …"

… und wenn’s nur einer wär’ … ist ein deutscher Jugendfilm der DEFA aus dem Jahr 1949 mit den Hauptdarstellern Edelweiß Malchin, Siegfried Dornbusch und Axel Monjé. Die Regie führte Wolfgang Schleif, der gemeinsam mit Wolfgang Weyrauch auch das Drehbuch verfasste. Die Vorlage bildet der Tatsachenroman Verwahrlost von Sia Scazziga.

Der Film spielt im Berlin der Nachkriegszeit. Straffällig gewordene Jugendliche wie Karli, Fritz und Hansi werden in das Erziehungslager Waldsee eingewiesen. Geleitet wird es vom jungen Jochen Denecke, den Siegfried Dornbusch verkörpert. Er war früher selbst als verwahrlost eingestuft worden und studiert inzwischen Medizin. In seinem Lager gelten Selbstverwaltung und demokratische Abstimmungen. Seine Gegenspielerin ist Fräulein Müller, gespielt von Käte Alving, die lieber zuschlägt, als zuzuhören.

Die Schauspielerin Bettina, dargestellt von Edelweiß Malchin, widmet in einer Bar der verwahrlosten Jugend ein Chanson. Jochen widerspricht ihr und lädt sie ins Lager ein. Dort verliert sie ihre Vorurteile und möchte den Jungen das Theater nahebringen. Zu den Jugendlichen zählen Horst Pacholke, gespielt von Uwe-Jens Pape, und Michael, den Lutz Moik darstellt.

Nachdem die Jungen ein Vergehen innerhalb des Lagers eigenmächtig bestraft haben, wird Jochen abgesetzt. Sein Nachfolger Albert Osterheld, gespielt von Axel Monjé, führt militärischen Drill, Arrest und Essensentzug ein. Mehrere Kinder wollen daraufhin fliehen und zu Jochen zurückkehren. Bettina und Michael entwerfen einen Plan, der über die Sektorengrenze in einen anderen Teil Berlins führen soll.

In weiteren Rollen sind Walter Bechmann, Hans Emons, Curt Trepte und Albert Venohr zu sehen. Gedreht wurde 1948 im Atelier Johannisthal und in Schmöckwitz, teils mit Kindern, die tatsächlich Jugendbanden angehört hatten. Die Premiere fand am 18.03.1949 im Berliner Kino Babylon statt.

Ernst Wilhelm Fiedler erhielt für die Kamera 1951 den Nationalpreis der DDR III. Klasse.

Demnächst im TV:

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Darsteller - Schauspieler von "… und wenn’s nur einer wär’ …"

(geb. 26.11.1896)

(geb. 13.07.1887)

Hans Emons

(geb. 02.04.1907)

(geb. 10.11.1930)

(geb. 07.06.1930)

(geb. 12.08.1902)

(geb. 04.09.1902)