Schlußakkord
Handlung von "Schlußakkord"
Schlußakkord ist ein deutsches Melodram aus dem Jahr 1936 mit den Hauptdarstellern Maria von Tasnady, Willy Birgel und Lil Dagover. Regie führte Detlef Sierck, der später in den USA unter dem Namen Douglas Sirk bekannt wurde. Das Drehbuch schrieb er gemeinsam mit Kurt Heuser. Gedreht wurde zwischen Februar und April 1936 in Berlin, die Produktion lag bei der UFA.
Im Mittelpunkt steht Hanna Müller, gespielt von Maria von Tasnady. Nach einem Versicherungsbetrug muss sie gemeinsam mit ihrem Mann aus Deutschland fliehen. Die Zukunft in Amerika ist ungewiss, deshalb lassen sie ihren kleinen Sohn in einem Waisenhaus zurück. Das Paar baut sich in New York ein neues Leben auf, doch Hanna denkt weiter an das Kind.
Nach dem Tod ihres Mannes kehrt sie nach Deutschland zurück und sucht ihren Sohn Peter Müller, den Peter Bosse verkörpert. Sie erfährt, dass der Dirigent Erich Garvenberg (Willy Birgel) und seine Frau Charlotte (Lil Dagover) den Jungen aufgenommen haben. Der Musiker hoffte, mit dem Pflegekind die Spannungen in seiner Ehe zu mildern, was jedoch nicht gelang.
Hanna bewirbt sich im Haus der Garvenbergs als Kinderpflegerin und wird eingestellt, ohne dass jemand ihre wahre Identität kennt. Sie gewinnt rasch das Vertrauen des Jungen, und auch Erich fühlt sich zu ihr hingezogen. Als ihre Vergangenheit bekannt wird, verlässt sie das Haus. Kurz darauf wird Charlotte tot aufgefunden, und der Verdacht fällt auf Hanna.
Die Uraufführung fand am 27.06.1936 in Dresden statt. Für Detlef Sierck war es der erste Film, den man dem Melodram zurechnet. Ein Jahr später verließ er Deutschland und drehte danach in Hollywood.
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