In die Sonne schauen
Handlung von "In die Sonne schauen"
In die Sonne schauen ist ein deutsches Drama aus dem Jahr 2025 mit den Hauptdarstellerinnen Hanna Heckt, Lea Drinda, Lena Urzendowsky und Laeni Geiseler. Regie führte Mascha Schilinski, die das Drehbuch gemeinsam mit Louise Peter verfasste. Der Film dauert 149 Minuten und folgt keiner klassischen Dramaturgie, sondern setzt sich wie ein Mosaik aus Erinnerungsbildern zusammen.
Schauplatz ist ein abgelegener Vierseithof in der Altmark in Sachsen-Anhalt. Dort wachsen in vier Epochen vier Mädchen und junge Frauen auf, deren Geschichten sich über rund hundert Jahre hinweg miteinander verbinden. Zeitsprünge lassen die Grenzen zwischen den Figuren allmählich verschwimmen.
Die siebenjährige Alma (Hanna Heckt) lebt kurz vor dem Ersten Weltkrieg auf dem Hof. Sie entdeckt, dass sie den Namen einer früh verstorbenen Schwester trägt, und beginnt, über ihre eigene Sterblichkeit nachzudenken. Erika (Lea Drinda) wächst in den 1940er Jahren auf und entwickelt eine eigentümliche Faszination für ihren versehrten Onkel. Angelika (Lena Urzendowsky) lebt in den 1980er Jahren zur Zeit der DDR auf dem Hof und schwankt zwischen Lebensgier und Todessehnsucht.
In der Gegenwart zieht die Familie von Nelly und ihrer älteren Schwester Lenka (Laeni Geiseler) aus Berlin auf den heruntergekommenen Hof. Nelly erlebt intensive Träume und spürt eine Last, die sie nicht erklären kann.
Weitere Rollen spielen Susanne Wuest, Luise Heyer, Claudia Geisler-Bading, Luzia Oppermann, Gode Benedix, Andreas Anke, Liane Düsterhöft, Lucas Prisor und Bärbel Schwarz. Teile der Dialoge sind auf Plattdeutsch beziehungsweise im altmärkischen Dialekt gesprochen.
Gedreht wurde 2023 in Sachsen-Anhalt, unter anderem in Neulingen bei Arendsee. Die Kamera führte Fabian Gamper, der im Format 4:3 filmte. Produziert wurde der Film von Studio Zentral, als Koproduzent beteiligte sich das ZDF mit dem Kleinen Fernsehspiel.
Die Uraufführung war am 14.05.2025 im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes, wo Mascha Schilinski den Preis der Jury (2025) erhielt. Der Kinostart in Deutschland folgte am 28.08.2025. Der Film wurde als deutscher Beitrag für den Oscar als bester internationaler Film (2026) vorgeschlagen und gewann bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises (2026) zehn Auszeichnungen, darunter für Spielfilm, Regie, Drehbuch und die Nebenrolle von Lena Urzendowsky.
Demnächst im TV:
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Darsteller - Schauspieler von "In die Sonne schauen"

Andreas Anke
(geb. 26.04.1973)

Claudia Geisler-Bading
(geb. 30.11.1965)

Luise Heyer
(geb. 25.03.1985)

Lucas Prisor
(geb. 23.09.1983)

Susanne Wuest
(geb. 26.09.1979)


