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Speer und Er

Jahr: 2005

Regie: Heinrich Breloer

Länge: 270 Minuten

Genre: Fernsehfilm

Handlung von "Speer und Er"

Speer und Er ist ein deutscher Fernsehfilm aus dem Jahr 2005, der als Doku-Drama in drei Teilen angelegt ist. Regie führte Heinrich Breloer, der gemeinsam mit Horst Königstein auch das Drehbuch schrieb. Sebastian Koch spielt den Architekten und Rüstungsminister Albert Speer, Tobias Moretti verkörpert Adolf Hitler.

Der Film mischt Spielszenen, Archivmaterial und Interviews. Als Zeitzeugen sprechen unter anderem die Kinder Albert Speer junior, Arnold Speer und Hilde Schramm. Breloer hatte zuvor mit Die Manns – Ein Jahrhundertroman (2001) ein Doku-Drama über eine historische Familie gedreht.

Teil 1: Germania – Der Wahn

Der Film beginnt in Nürnberg. Speer bereitet in seiner Zelle mit dem Anwalt Hans Flächsner, gespielt von Joachim Bißmeier, seine Verteidigung vor. In Rückblenden entsteht das Bild seiner Beziehung zu Hitler, der ihn als Architekt förderte. Gemeinsam planen sie die Welthauptstadt Germania. Nach dem Unfalltod von Fritz Todt übernimmt Speer dessen Amt. Von den Verbrechen des Regimes will er nichts bemerkt haben.

Teil 2: Nürnberg – Der Prozess

Der zweite Teil begleitet das Verfahren vor dem Internationalen Militärtribunal. Aufnahmen aus den Konzentrationslagern und die Anklageschrift zwingen Speer, über seine eigene Verantwortung nachzudenken. Er belastet frühere Weggefährten und findet beim amerikanischen Ankläger Robert H. Jackson Gehör. Das Gericht verhängt zwanzig Jahre Haft.

Teil 3: Spandau – Die Strafe

Im Kriegsverbrechergefängnis Spandau lebt Speer als Häftling Nummer 5 neben sechs weiteren Verurteilten, darunter Karl Dönitz (Peter Rühring) und Rudolf Heß (André Hennicke). Seine Tagebücher verwahrt sein Freund Rudolf Wolters, gespielt von Axel Milberg. Seine Frau Gretel Speer (Dagmar Manzel) und die Kinder leben unterdessen mit dem belasteten Familiennamen. 1966 kommt er frei.

Zur Besetzung zählen außerdem Michael Gwisdek als Erich Raeder, Eva Hassmann als Eva Braun und Markus Boysen als Baldur von Schirach.

Die ARD zeigte die Teile vom 09.05.2005 bis zum 12.05.2005. Danach lief die Dokumentation Nachspiel – Die Täuschung über Speers späteres Selbstbild.

Der Film erhielt 2006 die Goldene Romy und den Jupiter. Sebastian Koch wurde 2005 mit dem Bayerischen Fernsehpreis und dem Deutschen Fernsehpreis geehrt.

Demnächst im TV:

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Darsteller - Schauspieler von "Speer und Er"

(geb. 06.04.1961)

Joachim Bißmeier

(geb. 22.11.1936)

(geb. 06.04.1934)

Götz Burger

(geb. 04.06.1947)

Franz Dinda

(geb. 25.03.1983)

(geb. 24.05.1975)

Sky du Mont

(geb. 20.05.1947)

(geb. 09.04.1966)

Michael Gwisdek

(geb. 14.01.1942)

(geb. 29.12.1972)

Hannes Hellmann

(geb. 25.10.1954)

André Hennicke

(geb. 21.09.1958)

Wilfried Hochholdinger

(geb. 08.10.1962)

Hannes Jaenicke

(geb. 26.02.1960)

Sebastian Koch

(geb. 31.05.1962)

Michael Maertens

(geb. 30.10.1963)

Dagmar Manzel

(geb. 01.09.1958)

Erika Marozsán

(geb. 03.08.1972)

Florian Martens

(geb. 27.12.1958)

Axel Milberg

(geb. 01.08.1956)

Tobias Moretti

(geb. 11.07.1959)

(geb. 10.07.1942)

(geb. 07.03.1963)

(geb. 31.05.1959)

(geb. 07.01.1956)

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