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Die blauen Schwerter

Jahr: 1949

Regie: Wolfgang Schleif

Länge: 99 Minuten

Genre: Historienfilm

Handlung von "Die blauen Schwerter"

Die blauen Schwerter ist ein deutscher Historienfilm der DEFA aus dem Jahr 1949 mit Hans Quest in der Hauptrolle sowie Ilse Steppat und Willy A. Kleinau in weiteren Rollen. Wolfgang Schleif führte Regie, das Drehbuch schrieb Alfred R. Böttcher. Der Schwarzweißfilm erzählt aus dem Leben des Apothekerlehrling Johann Friedrich Böttger, der zu den Erfindern des europäischen Hartporzellans zählt.

Um 1700 kommt ein griechischer Mönch namens Laskari an den Berliner Hof und verspricht, Gold herstellen zu können. Böttger, gespielt von Hans Quest, arbeitet ihm als Gehilfe zu und durchschaut bald, dass der angebliche Goldmacher ein Betrüger ist. Er flieht nach Sachsen und hofft dort auf die Unterstützung des Gelehrten Tschirnhausen, den Alexander Engel verkörpert; dessen Frau spielt Ilse Steppat.

In Sachsen hält ihn jedoch August der Starke fest, den Kleinau darstellt. Der Herrscher lässt Böttger auf der Dresdner Jungfernbastei einsperren und versorgt ihn mit allem Nötigen. Böttger ist klar, dass Gold nicht herstellbar ist, und widmet sich stattdessen dem weißen Porzellan, das bis dahin nur aus China kommt. Als Druckmittel muss er einer Hinrichtung beiwohnen, bei der er an der Wand zwei überkreuzte Schwerter entdeckt. Gekreuzte Schwerter sind bis heute das Markenzeichen des Meißener Porzellans.

Zum Ensemble gehören unter anderem Werner Pledath als Kreisamtmann von Wittenberg, Martin Rosen als Apotheker Zorn sowie Peter Marx als Spion Dünnbrot. Ebenfalls dabei waren Hans Emons, Hans Fiebrandt, Harry Gillmann, Alfred Maack, Axel Triebel und Friedrich Teitge. Auch Werner Segtrop, Walter Schramm, Willi Narloch und Nico Turoff sind in kleineren Rollen zu sehen.

Die Kamera führte Ernst Wilhelm Fiedler, die Musik komponierte Walter Sieber. Am Hof überwiegen helle Prunksäle, in Böttgers Arbeitsräumen herrscht dagegen Dunkelheit. Für Schleif war es die erste eigenständige Regiearbeit. Um den Plan zu erfüllen, wurde auch nachts gedreht, wobei sich Schleif und Hans Heinrich an der Regie abwechselten.

Die Uraufführung fand am 30.12.1949 im Berliner Kino Babylon statt. In Westdeutschland lief der Film ab dem 25.08.1950, in der DDR sahen ihn mehr als drei Millionen Zuschauer. Das Fernsehzentrum Berlin zeigte ihn am 19.02.1954 erstmals im Fernsehen.

Demnächst im TV:

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Darsteller - Schauspieler von "Die blauen Schwerter"

Hans Emons

(geb. 02.04.1907)

(geb. 16.08.1905)

(geb. 17.06.1897)

(geb. 12.11.1907)

(geb. 05.04.1882)

(geb. 23.11.1914)

(geb. 18.07.1910)

(geb. 26.04.1898)

(geb. 11.10.1907)

Walter Schramm

(geb. 20.02.1895)

(geb. 17.07.1905)

(geb. 30.11.1917)

(geb. 08.05.1899)

(geb. 13.12.1899)

(geb. 06.12.1899)