Caspar David Friedrich – Grenzen der Zeit
Handlung von "Caspar David Friedrich – Grenzen der Zeit"
Caspar David Friedrich – Grenzen der Zeit ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 1986 mit den Hauptdarstellern Helmut Griem, Sabine Sinjen und Hans Peter Hallwachs. Regie führte Peter Schamoni, der zuvor Frühlingssinfonie (1983) gedreht hatte. Das Drehbuch schrieb er gemeinsam mit Hans A. Neunzig. Der Film entstand als Koproduktion der Bundesrepublik Deutschland, der DDR und Frankreichs, das DEFA-Studio für Spielfilme war beteiligt.
Der Film widmet sich dem Maler Caspar David Friedrich und setzt mit dessen Beerdigung ein. Dem Trauerzug schließt sich auch Carl Gustav Carus an, ein Mediziner mit Neigung zur Malerei, verkörpert von Helmut Griem. Er hatte den Künstler zuletzt behandelt und dabei dessen Menschenscheu erlebt. In Rückblenden zeigt der Film, wie die Zeitgenossen mit Friedrichs Werk umgingen. Seine oft düsteren Landschaften trafen nicht den Geschmack der Epoche und fanden zu Lebzeiten kaum Anerkennung.
Zu den Käufern zählte immerhin Kronprinz Friedrich Wilhelm. Auch der Dichter Wassili Schukowski, den Hans Peter Hallwachs spielt, erwarb Bilder. Caroline Friedrich, die Ehefrau des Malers, wird von Sabine Sinjen dargestellt. In der Rolle des Kunstkritikers Basilius von Ramdohr ist Walter Schmidinger zu sehen. Friedrich selbst zeigt der Film nie. Er meldet sich nur aus dem Off, seine Stimme gehört Wolf Redl. Der Maler lehnte Reisen ins Ausland ab und zog die Einsamkeit der Sächsischen Schweiz vor. Carus förderte ihn und bemühte sich um eine Professur an der Dresdner Kunstakademie, stieß dort aber auf Widerstand.
Zum Ensemble gehören außerdem Rolf Hoppe, Otto Sander, Udo Samel, Friedrich Schoenfelder und Eleonore Weisgerber.
Gedreht wurde ab November 1985 bis ins Frühjahr 1986 in beiden Teilen Berlins, in Greifswald, auf Rügen, in Dresden, in der Sächsischen Schweiz und im Riesengebirge. Die Drehgenehmigungen für die DDR ermöglichte die Zusammenarbeit mit der DEFA. Der Maler Walter Born und Bühnenmaler der DEFA rekonstruierten Friedrichs Gemälde, die 1931 in einem Feuer im Münchner Glaspalast verloren gegangen waren. Die Kamera führte Gérard Vandenberg, die Kostüme schuf Christiane Dorst, die Bauten entwarf Alfred Hirschmeier.
Die Kinopremiere in der Bundesrepublik war am 23.10.1986, in den Kinos der DDR lief der Film ab dem 27.02.1987. Er erhielt 1986 den Bayerischen Filmpreis für die Bildgestaltung und 1987 das Filmband in Gold des Deutschen Filmpreises für die beste Kamera. Außerdem vergab die Filmbewertungsstelle das Prädikat Besonders wertvoll.
Demnächst im TV:
Keine aktuellen Sendetermine für den Film "Caspar David Friedrich – Grenzen der Zeit" gefunden.
Darsteller - Schauspieler von "Caspar David Friedrich – Grenzen der Zeit"

Lothar Blumhagen
(geb. 16.07.1927)

Wolfgang Greese
(geb. 08.03.1926)

Helmut Griem
(geb. 06.04.1932)

Hans Peter Hallwachs
(geb. 10.07.1938)

Rolf Hoppe
(geb. 06.12.1930)

Heinz-Dieter Knaup
(geb. 06.10.1929)

Oliver Korittke
(geb. 06.04.1968)

Oliver Rohrbeck
(geb. 21.03.1965)

Udo Samel
(geb. 25.06.1953)

Otto Sander
(geb. 30.06.1941)

Friedrich Schoenfelder
(geb. 17.10.1916)

Gerd Staiger
(geb. 30.11.1930)

Joachim Tomaschewsky
(geb. 01.04.1919)

Eleonore Weisgerber
(geb. 18.08.1947)

Herbert Weißbach
(geb. 12.11.1901)
Relevante Filme zu "Caspar David Friedrich – Grenzen der Zeit"

Frühlingssinfonie
(1983, Drama)