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Große Freiheit Nr. 7

Jahr: 1944

Regie: Helmut Käutner

Länge: 109 Minuten

Genre: Spielfilm

Handlung von "Große Freiheit Nr. 7"

Große Freiheit Nr. 7 ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 1944 von Helmut Käutner mit den Hauptdarstellern Hans Albers und Ilse Werner. In weiteren Rollen sind Hans Söhnker, Gustav Knuth und Maria Besendahl zu sehen. Das Drehbuch verfasste Helmut Käutner gemeinsam mit Richard Nicolas. Die Terra Film produzierte ihren ersten Farbfilm im Agfacolor-Verfahren.

Im Mittelpunkt steht Hannes Kröger, ein Seemann in fortgeschrittenen Jahren. Er verdient sein Geld als Sänger und Anreißer im Hippodrom an der Hamburger Reeperbahn, das seine Geliebte Anita führt. Als sein Bruder Jan im Sterben liegt, bittet dieser ihn, sich um seine verlassene Freundin zu kümmern. So nimmt Hannes die junge Gisa Häuptlein mit nach Hamburg, wo sie bei ihm wohnt. Hannes verliebt sich in sie, träumt von einem sesshaften Leben und plant den Kauf einer Barkasse für Hafenrundfahrten. Gisa aber begegnet dem Werftarbeiter Georg Wilhelm Scholz und fühlt sich zu ihm hingezogen. Aus diesem Dreieck entwickelt sich ein Konflikt, der Hannes vor eine folgenschwere Entscheidung stellt.

Die Dreharbeiten dauerten von Mai bis November 1943. Gedreht wurde in den Ateliers von Babelsberg und Prag sowie an Außenschauplätzen, darunter Hamburg. Wegen der Bombenangriffe auf die Hansestadt verlegte das Team den größten Teil der Arbeit nach Prag. Die Musik stammt von Werner Eisbrenner, die Kamera führte Werner Krien. Zu den bekannten Liedern des Films zählen Auf der Reeperbahn nachts um halb eins, La Paloma und Beim ersten Mal, da tut’s noch weh.

Das Propagandaministerium hatte das Projekt zunächst als Würdigung der Handelsmarine genehmigt. Später stießen sich die Verantwortlichen daran, dass die Seeleute und Frauen im Film trinken, rauchen, sich prügeln und außereheliche Beziehungen führen. Joseph Goebbels hielt den Stoff außerdem für zu schwermütig. Großadmiral Karl Dönitz bezeichnete ihn als wehrkraftzersetzend. Im Dezember 1944 untersagte die Zensur die Vorführung in Deutschland. Am 15.12.1944 wurde der Film in Prag erstmals gezeigt, allerdings nur einem geladenen Kreis. Einige Kopien liefen außerdem bei der Truppenbetreuung der Wehrmacht.

Erst nach Kriegsende erlaubten die Alliierten die öffentliche Vorführung. Im September 1945 lief er in Berlin an, die sowjetisch besetzte Zone erhielt ihn im März 1946. Bei einer Expertenumfrage 1994 zählte die Deutsche Kinemathek Große Freiheit Nr. 7 zu den hundert bedeutendsten deutschen Filmen.

Demnächst im TV:

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Darsteller - Schauspieler von "Große Freiheit Nr. 7"

(geb. 12.11.1901)

Gustav Knuth

(geb. 07.07.1901)

Hans Söhnker

(geb. 11.10.1903)