Zwingli
Handlung von "Zwingli"
Zwingli (auch Zwingli – Der Reformator) ist ein schweizerisch-deutscher Historienfilm aus dem Jahr 2019 von Regisseur Stefan Haupt mit Max Simonischek in der Titelrolle. Das Drehbuch schrieb Simone Schmid. Der Film erzählt vom Wirken des Reformators Huldrych Zwingli in Zürich zwischen 1519 und 1531.
Zwingli kommt 1519 als Leutpriester ans Zürcher Grossmünster. Dort bricht er mit der lateinischen Liturgie und erklärt den Gläubigen das Matthäus-Evangelium auf Deutsch. Bei der gemeinsamen Bibelübersetzung mit anderen reformwilligen Priestern stößt er auf den Widerstand altgläubiger Chorherren. Über die Reformen entscheidet der Rat der Stadt unter Bürgermeister Röist, gespielt von Stefan Kurt. Als Zwinglis Mitstreiter und Vertrauter steht ihm Leo Jud zur Seite, den Anatole Taubman verkörpert.
Der Film zeigt auch die Härte der Auseinandersetzungen. Der Täufer Felix Manz wird zum Tode verurteilt, und der Reformator Jakob Kaiser, dargestellt von Mathis Künzler, stirbt als Ketzer auf dem Scheiterhaufen. Zu den weiteren Figuren zählt Heinrich Bullinger, gespielt von Patrick Rapold.
Zwinglis Ehefrau Anna Reinhart versucht ihn davon abzubringen, 1531 gegen die altgläubigen Innerschweizer in den Krieg zu ziehen. Ihre Mutter, eine Gegnerin des Reformators, spielt Charlotte Schwab, die auch die leibliche Mutter von Max Simonischek ist.
Hinter der Produktion stehen C-Films, EIKON und das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Die Dreharbeiten fanden von Februar bis April 2018 unter anderem in Zürich und Stein am Rhein statt. Die Schweizer Kinopremiere war am 17.01.2019. Für den Schweizer Filmpreis 2019 wurden Max Simonischek und Sarah Sophia Meyer nominiert.
Demnächst im TV:
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Darsteller - Schauspieler von "Zwingli"

Stefan Kurt
(geb. 22.10.1959)

Mathis Künzler
(geb. 13.06.1978)

Patrick Rapold
(geb. 21.05.1975)

Charlotte Schwab
(geb. 17.12.1952)

Max Simonischek
(geb. 19.10.1982)

Anatole Taubman
(geb. 23.12.1970)