Wenn man vierzehn ist
Handlung von "Wenn man vierzehn ist"
Wenn man vierzehn ist ist ein Dokumentarfilm des DEFA-Studios für Dokumentarfilme aus dem Jahr 1970. Regie und Drehbuch stammen von Winfried Junge. Der 36 Minuten lange Schwarzweißfilm bildet den vierten Teil der Langzeitbeobachtung Die Kinder von Golzow, die eine Schulklasse aus dem Oderbruch über viele Jahre begleitet. Die Kinopremiere in der DDR war am 06.03.1970.
Im Frühjahr 1969 sind die Golzower Kinder Achtklässler, und die Jugendweihe steht an. Ausflüge führen sie in das Erdölverarbeitungswerk Schwedt, in die Gedenkstätte Sachsenhausen und nach Weimar, wo Goethe und Schiller auf dem Programm stehen. Zwischendurch zeigt der Film Ausschnitte aus dem Unterricht.
Aus der Klasse rücken einige Jugendliche in den Vordergrund. Bernd lernt auf Kontrollfahrten mit seinem Vater, der in der LPG den Feldbau leitet, erste Fahrversuche im Geländewagen. Ilona hilft als älteste von mehreren Geschwistern zu Hause mit und hat noch keinen Berufswunsch. Winfried interessiert sich für Technik und strebt den Beruf des Elektroingenieurs an, Bernhard dagegen denkt an eine Offizierslaufbahn.
Immer wieder geht es um das, was nach der Schule kommt. Ein Schulrat bemängelt vor der Kamera die Leistungsbereitschaft der Schüler, Annegret nimmt das später im FDJ-Aktiv auf. Außerdem diskutiert der LPG-Vorsitzende Arthur Klitzke mit den Jugendlichen über die Zukunft von Golzow und der Landwirtschaft. Mit dem Ende des Schuljahres trennen sich die Wege: Ein Teil beginnt eine Berufsausbildung, vier Jugendliche, darunter Dieter und Jürgen, wechseln auf die Erweiterte Oberschule in Seelow, die übrigen besuchen weiter die Golzower Schule bis zur zehnten Klasse.
Die Dramaturgie übernahm Manfred Wolf. Produziert wurde der Film von der Künstlerischen Arbeitsgruppe Profil; intern lief er zunächst als Golzow IV.
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