Ein Tag – Bericht aus einem deutschen Konzentrationslager 1939
Handlung von "Ein Tag – Bericht aus einem deutschen Konzentrationslager 1939"
Ein Tag – Bericht aus einem deutschen Konzentrationslager 1939 ist ein deutscher Fernsehfilm aus dem Jahr 1965 von Egon Monk mit den Schauspielern Gert Haucke, Hartmut Reck, Eberhard Fechner und Ernst Jacobi.
Das Drehbuch stammt von Gunther R. Lys, Claus Hubalek und Egon Monk. Gunther R. Lys griff darin auf eigene Erlebnisse zurück, denn er war bis 1944 im Konzentrationslager Sachsenhausen inhaftiert.
Der Film spielt am 12.01.1939 in einem erfundenen Lager namens Altendorf. Er begleitet den Ablauf eines einzigen Tages, vom Eintreffen neuer Gefangener am Morgen bis zum Abend. Dabei zeigt er den Alltag der Häftlinge und den der SS-Männer, die das Lager führen. Gezeigt werden Appelle, Arbeitseinsätze und Verhöre sowie die Spannungen zwischen politischen und kriminellen Häftlingen. Auch die nüchterne Verwaltungsroutine der Lagerleitung gehört dazu.
Der Kommandant Rüttig wird von Gert Haucke gespielt. Hartmut Reck verkörpert den Häftling Springer, einen früheren Spanienkämpfer, dessen Anpassungsbereitschaft bei den Mitgefangenen Misstrauen weckt. Eberhard Fechner spielt den Häftling Mennes, Ernst Jacobi einen Pfarrer unter den Gefangenen.
Der Film ist in sieben Akte gegliedert, die durch Zwischentitel angekündigt werden. Monk inszenierte ihn in strenger, dokumentarischer Form, ohne Filmmusik und ohne dramatisierende Effekte. Die Aufnahmen sind schwarz-weiß.
Gedreht wurde die Produktion des Norddeutschen Rundfunks zwischen Januar und März 1965. Die Erstausstrahlung in der ARD war am 06.05.1965. Der Film erhielt 1966 den Adolf-Grimme-Preis in Silber und den DAG-Fernsehpreis in Gold.
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Darsteller - Schauspieler von "Ein Tag – Bericht aus einem deutschen Konzentrationslager 1939"

Eberhard Fechner
(geb. 21.10.1926)

Gert Haucke
(geb. 13.03.1929)

Ernst Jacobi
(geb. 11.07.1933)

Hartmut Reck
(geb. 17.11.1932)