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Schwarzfahrer

Jahr: 1993

Regie: Pepe Danquart

Länge: 12 Minuten

Genre: Spielfilm

Handlung von "Schwarzfahrer"

Schwarzfahrer ist ein deutscher Kurzfilm aus dem Jahr 1993 mit den Hauptdarstellern Paul Outlaw und Senta Moira. Regie führte Pepe Danquart, der auch das Drehbuch schrieb. Der Titel spielt mit der Doppeldeutigkeit des Begriffs.

Schauplatz ist eine Straßenbahn in Berlin. Dort sitzt ein junger schwarzer Mann, gespielt von Paul Outlaw, als eine ältere Frau ihn vor den übrigen Fahrgästen anfeindet. Senta Moira verkörpert diese Frau, die ihm und allen dunkelhäutigen Menschen pauschal Eigenschaften unterstellt, etwa schlechten Geruch, die Verbreitung von Krankheiten und das Ausnutzen des Sozialstaats. Die anderen Mitfahrenden schweigen größtenteils und mischen sich nicht ein. Eine Fahrkartenkontrolle gibt dem Geschehen später eine unerwartete Richtung.

Der Film greift alltäglichen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit auf. Als Vorlage dient eine verbreitete moderne Sage, die sich in verschiedenen Fassungen erzählt wird.

In weiteren Rollen sind Klaus Tilsner als Fahrkartenkontrolleur, Stefan Merki als Biker, Andreas Schmidt als Fahrgast mit Walkman und Andrea Katzenberger als Frau mit Sohn zu sehen. Produzent war Albert Kitzler, die Musik komponierte Michel Seigner. Für die Kamera war Ciro Cappellari zuständig, den Schnitt besorgte Mona Bräuer.

Pepe Danquart erhielt für den Film 1994 den Oscar in der Kategorie Bester Kurzfilm. Schon 1993 hatte Schwarzfahrer beim Melbourne International Film Festival in derselben Kategorie den Preis gewonnen.

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Darsteller - Schauspieler von "Schwarzfahrer"

(geb. 05.01.1963)

Andreas Schmidt

(geb. 23.11.1963)

(geb. 18.06.1934)