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Der Ochse von Kulm

Jahr: 1955

Regie: Martin Hellberg

Länge: 88 Minuten

Genre: Komödie

Handlung von "Der Ochse von Kulm"

Der Ochse von Kulm ist eine deutsche Filmkomödie aus dem Jahr 1955, die bei der DEFA entstand. Die Hauptrollen übernahmen Ferdinand Anton als Alois Tipfele und Lore Frisch als Resel. Die Regie führte Martin Hellberg, das Drehbuch stammt von Walter Karl Schweickert, der damit seinen eigenen satirischen Roman bearbeitete.

Der Viehhalter Alois will seine Verlobte Resel heiraten, doch am Hochzeitstag zeigt sich ein Hindernis: Eine Erbschaft von 3.000 Mark fällt nur an sie, wenn ihr Ehemann Beamter ist. Das Paar entscheidet sich trotzdem füreinander. Weil das Geld ausbleibt, kann Alois den frisch gekauften Ochsen Hansel nicht bezahlen. Als eine Gruppe amerikanischer Besatzer auf der Weide des Meierhofbauern picknickt, hetzt Alois den Ochsen auf sie. Die Militärpolizei nimmt ihn daraufhin als Besitzer des Tieres fest.

Das Gericht verurteilt ihn zu dreißig Tagen Haft. Doch kein Amt fühlt sich für die Unterbringung des Ochsen zuständig. Aus der Verlegenheit entwickelt die Verwaltung eine kuriose Regelung, bei der Alois zugleich Häftling und sein eigener Aufseher wird. Daraus entsteht eine Satire auf Behördenwillkür und auf das Verhalten der Besatzungsmacht.

Gedreht wurde neben dem Studio Babelsberg unter anderem in Görlitz, Löbau und im Zittauer Gebirge. Für die Besetzung holte Martin Hellberg viele bayerische Darsteller, weshalb im Film überwiegend Dialekt zu hören ist. Weitere Rollen spielten unter anderem Wolf Goette und Raimund Schelcher.

Die Premiere fand am 27.01.1955 in Berlin statt. Mit mehr als 4,1 Millionen Zuschauern zählt der Film zu den erfolgreichsten Produktionen der DEFA.

Demnächst im TV:

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Darsteller - Schauspieler von "Der Ochse von Kulm"

(geb. 05.05.1904)

(geb. 23.08.1899)

(geb. 25.10.1901)

(geb. 04.05.1925)

(geb. 09.08.1909)

Wolf Kaiser

(geb. 26.10.1916)

Sepp Klose

(geb. 08.05.1925)

(geb. 13.02.1904)

(geb. 25.04.1927)

Raimund Schelcher

(geb. 27.03.1910)

(geb. 19.02.1911)

Walter Schramm

(geb. 20.02.1895)

(geb. 17.04.1929)

(geb. 12.09.1930)

(geb. 13.12.1899)

(geb. 06.12.1899)