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Whale Rider

Jahr: 2002

Regie: Niki Caro

Länge: 97 Minuten

Genre: Drama

Handlung von "Whale Rider"

Whale Rider ist ein deutsch-neuseeländisches Drama aus dem Jahr 2002 mit Keisha Castle-Hughes und Rawiri Paratene in den Hauptrollen. Regie führte Niki Caro, die auch das Drehbuch schrieb. Vorlage war ein Roman des neuseeländischen Autors Witi Ihimaera.

Im Mittelpunkt steht die zwölfjährige Pai, die im Küstendorf Whangara in Neuseeland lebt. Ihr Stamm führt sich auf den Urahn Paikea zurück, der der Überlieferung nach auf einem Wal ans Land kam. Den Titel des Oberhaupts erbt traditionell der erstgeborene Sohn.

Bei der Geburt von Pai starben ihre Mutter und ihr Zwillingsbruder. Ihr Vater Porourangi, gespielt von Cliff Curtis, gab der Tochter dennoch den Namen des Urahns. Sie wächst bei den Großeltern auf, dem Dorfältesten Koro und dessen Frau Nanny Flowers, die von Vicky Haughton verkörpert wird. Koro liebt seine Enkelin, kann sie aber nicht als künftige Anführerin sehen.

Auf der Suche nach einem würdigen Nachfolger unterrichtet Koro die Jungen des Ortes in alten Bräuchen. Pai darf nicht teilnehmen und beginnt, heimlich mit Hilfe ihres Onkels Rawiri zu üben. So stellt sie sich gegen die Überzeugung ihres Großvaters. Der Film zeigt den Konflikt zwischen überlieferten Māori-Traditionen und dem Leben im modernen Neuseeland.

Keisha Castle-Hughes wurde für ihre Darstellung für den Oscar als beste Hauptdarstellerin nominiert. Der Film erhielt außerdem den Publikumspreis beim Sundance Film Festival und weitere Festivalpreise.

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Darsteller - Schauspieler von "Whale Rider"