Lucie und der Angler von Paris
Handlung von "Lucie und der Angler von Paris"
Lucie und der Angler von Paris ist ein deutscher Fernsehfilm der DEFA aus dem Jahr 1963, hergestellt im Auftrag des Deutschen Fernsehfunks. Regie führte Kurt Jung-Alsen, das Drehbuch schrieb Hans Müncheberg auf Grundlage einer Erzählung Friedrich Wolfs, die 1939 unter demselben Titel erschien. In der Hauptrolle der Lucie ist Annekathrin Bürger zu sehen.
Erzählt wird von einem Sommersonntag in Paris, kurz vor Kriegsbeginn 1939. Am Ufer der Seine trifft die wohlhabende Kunststudentin Lucie zufällig ihren früheren Kommilitonen Henri wieder, der als Kommunist im Untergrund lebt und bei den Anglern auf eine konspirative Verabredung wartet. Lucie nimmt ihn mit in ihr Atelier, wo sie ihm ihre Bilder zeigt. Über Kunst, Eifersucht und Politik kommen sich beide näher, obwohl sie sehr verschiedene Ansichten haben.
Am Ende verspricht Lucie, Henri und seine Genossen bei ihrer illegalen Arbeit zu unterstützen. Neben Bürger und John Rees als Henri spielten Maika Joseph die Blumenfrau, Hans Klering den Radfahrer und Hannes W. Braun den Angler. Als Erzähler wirkte Martin Flörchinger mit.
Der Film entstand als Schwarzweißproduktion in der Künstlerischen Arbeitsgruppe Berlin, mit Unterstützung der Filmstudios Barrandov. Die Außenaufnahmen wurden an der Moldau in Prag gedreht. Zum ersten Mal gesendet wurde er am 10. November 1963 vom Fernsehen der DDR.
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Darsteller - Schauspieler von "Lucie und der Angler von Paris"

Hannes W. Braun
(geb. 13.05.1901)

Annekathrin Bürger
(geb. 03.04.1937)

Maika Joseph
(geb. 26.03.1915)

Hans Klering
(geb. 08.11.1906)