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Die 1000 Augen des Dr. Mabuse

Jahr: 1960

Regie: Fritz Lang

Länge: 104 Minuten

Genre: Krimi

Handlung von "Die 1000 Augen des Dr. Mabuse"

Die 1000 Augen des Dr. Mabuse ist ein deutsch-italienisch-französischer Krimi aus dem Jahr 1960 mit den Hauptdarstellern Gert Fröbe und Peter van Eyck. Regie führte Fritz Lang, der damit seinen letzten Spielfilm drehte. Das Drehbuch entstand gemeinsam mit Heinz Oskar Wuttig. Produziert wurde der Schwarzweißfilm von Artur Brauner und seiner CCC Filmkunst.

Ein Fernsehreporter wird tot in einem Wagen gefunden, getötet mit einer Stahlnadel, die ihm ins Gehirn drang. Kommissar Kras, gespielt von Gert Fröbe, übernimmt die Ermittlungen, und auch Interpol schaltet sich ein. Die Spuren führen zum Hotel Luxor. Dort wohnt der amerikanische Milliardär Henry B. Travers, dargestellt von Peter van Eyck. Er begegnet der jungen Marion Menil, die unter dem Einfluss eines Fremden steht und ihn offenbar in eine Falle locken soll.

Hinter den Vorfällen steht jemand, der das Werk des längst totgeglaubten Verbrechers Dr. Mabuse weiterführen will. Das Hotel ist mit einer geheimen Überwachungsanlage ausgestattet, die der Bande als Basis für ihre einträglichen Coups dient. Wer hinter der Organisation steckt, klärt sich erst im Verlauf der Handlung.

Als undurchsichtiger Professor Jordan ist Wolfgang Preiss zu sehen. Werner Peters tritt als Versicherungsagent Hieronymus B. Mistelzweig auf. Renate Küster ist als Fernsehansagerin zu sehen, Wolfgang Völz als Barkeeper Karl und Hans W. Hamacher als Chef des Bundeskriminalamts. Rolf Moebius tritt als Polizeioffizier auf. Dieter Hallervorden hat einen kurzen Auftritt als Fotoreporter. Die Hauptrolle der Marion Menil übernahm die Britin Dawn Addams.

Das Drehbuch greift den Roman Mr. Tott kauft 1000 Augen des Autors Jan Fethke auf, den dieser unter dem Pseudonym Jean Forge schrieb. Lang verband die Vorlage mit der Figur des Verbrechers, die er schon in den Filmen Dr. Mabuse, der Spieler und Das Testament des Dr. Mabuse gezeigt hatte. Anlass für das Projekt war der Erfolg von Der Frosch mit der Maske im Jahr 1959. Lang hatte für Brauner kurz zuvor schon Das indische Grabmal inszeniert.

Die Dreharbeiten fanden von Anfang Mai bis Ende Juni 1960 in West-Berlin statt, vor allem in den Ateliers in Haselhorst. Die Musik arrangierte Gerhard Becker, die Kamera führte Karl Löb. Seine Uraufführung erlebte der Film am 14.09.1960 in Stuttgart, im dortigen Kino Gloria-Palast. Der Film wurde ein großer Kinoerfolg und die Filmbewertungsstelle Wiesbaden verlieh ihm das Prädikat wertvoll. Es folgten weitere Filme um den Verbrecher, darunter Die unsichtbaren Krallen des Dr. Mabuse aus dem Jahr 1962.

Demnächst im TV:

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Darsteller - Schauspieler von "Die 1000 Augen des Dr. Mabuse"

(geb. 25.02.1913)

Dieter Hallervorden

(geb. 05.09.1935)

(geb. 14.06.1920)

Renate Küster

(geb. 12.09.1936)

(geb. 27.07.1915)

(geb. 07.07.1918)

(geb. 16.07.1913)

Wolfgang Völz

(geb. 16.08.1930)

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