Ludwig van Beethoven
Handlung von "Ludwig van Beethoven"
Ludwig van Beethoven ist ein deutscher Dokumentarfilm der DEFA aus dem Jahr 1954 unter der Regie von Max Jaap, der das Leben des gleichnamigen Komponisten nachzeichnet. Das Drehbuch schrieb Stephan Hermlin. Als Sprecher wirkten unter anderem Heinz Hartmann, Maximilian Larsen, Horst Preusker und Gerry Wolff mit.
Chronologisch erzählt der Film von wichtigen Stationen in Beethovens Leben. Dafür zeigt er die Städte und Landschaften seiner Wirkungsorte, Noten und Schriftstücke von seiner Hand sowie Bildnisse des Komponisten und seiner Zeitgenossen, dazwischen Ausschnitte aus Aufführungen seiner Werke.
Der Film stellt Beethovens Leben vor den Hintergrund der damaligen Geschichte, einen Schwerpunkt bilden die Französische Revolution und die Napoleonischen Kriege. Beethoven soll als politisch engagierter Künstler erscheinen, dem das Schicksal der einfachen Leute nicht gleichgültig war. In den letzten Minuten geht es um seine Nachwirkung bis in die Gegenwart des Films.
Die Musik stammt von der Berliner und der Dresdner Staatskapelle, dem Leipziger Gewandhausorchester, dem Sinfonieorchester Leipzig des staatlichen Rundfunkkomitees und dem Moskauer Beethoven-Quartett. Am Pult standen unter anderem Rudolf Kempe, Hermann Scherchen, Franz Konwitschny, Heinz Bongartz und Hermann Abendroth. Als Berater fungierten der Komponist Marcel Rubin sowie Eberhard Rebling und Karl Laux.
Uraufgeführt wurde der Film am 01.06.1954, in den Kinos der DDR lief er ab dem 02.07.1954. Der Antrag auf eine Vorführung in der Bundesrepublik scheiterte 1954 und 1957. Der Nationalpreis der DDR dritter Klasse ging dafür an Stephan Hermlin, Max Jaap und Eberhard Rebling. Zusammen mit dem Spielfilm Beethoven - Tage aus einem Leben kam der Film 2021 auf DVD heraus.
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Relevante Filme zu "Ludwig van Beethoven"

Beethoven - Tage aus einem Leben
(1976, Spielfilm)
