Razzia
Handlung von "Razzia"
Razzia ist ein deutscher Kriminalfilm aus dem Jahr 1947 von Werner Klingler, der nach einem Drehbuch von Harald G. Petersson entstand. Produziert wurde er von der DEFA; es war deren erster Beitrag zum Krimigenre. Paul Bildt spielt einen Kriminalkommissar, Elly Burgmer, Hans Leibelt, Claus Holm und Heinz Welzel gehören ebenfalls zur Besetzung.
Schauplatz ist Berlin kurz nach dem Krieg. Zwischen den Trümmern floriert der Schwarzmarkt, und eine Bande schleust Alkohol und andere knappe Waren in die Stadt. Kommissar Friedrich Naumann und seine jungen Kollegen Karl Lorenz und Heinz Becker wollen die Drahtzieher fassen. Ihr Verdacht richtet sich auf die Großbar Alibaba, doch eine Durchsuchung des Lokals bringt nichts ein. Offenbar dringen Informationen aus der Polizei nach außen.
Parallel erzählt der Film von Naumanns Familie. Sein Sohn Paul kehrt aus der Gefangenschaft heim, findet aber keine Arbeit als Musiker. Aus Geldnot lässt er sich auf Gelegenheitsgeschäfte mit Schmuggelware ein und gerät so in dasselbe Milieu, gegen das sein Vater ermittelt. Lorenz, der mit Naumanns Tochter Anna verlobt ist, nimmt die Spur zu den Hintermännern auf.
Der Film wurde im Atelier Berlin-Johannisthal und an Originalschauplätzen in Berlin gedreht, darunter am Reichstag, an der Siegessäule und am Brandenburger Tor. Zwei Schlager, die in der Barszene erklingen, singt Nina Konsta. Die Premiere fand am 02.05.1947 in der Deutschen Staatsoper Berlin statt. Mit rund acht Millionen Zuschauern zählte der Film wie Ehe im Schatten zu den größten Publikumserfolgen der frühen DEFA. Die Kritik lobte den zeitnahen Realismus, fand die Dialoge aber stellenweise belehrend und den Täter zu früh erkennbar.
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Darsteller - Schauspieler von "Razzia"

Heinz Welzel
(geb. 30.05.1911)
Relevante Filme zu "Razzia"

Ehe im Schatten
(1947, Drama)