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Rüpel

Jahr: 1963

Regie: Bärbl Bergmann

Länge: 61 Minuten

Genre: Kinderfilm

Handlung von "Rüpel"

Rüpel ist ein deutscher Kinderfilm aus dem Jahr 1963 der DEFA, inszeniert von Bärbl Bergmann, mit Lissy Tempelhof und Ilse Bastubbe in den Erwachsenenrollen.

Mathias ist der neue Schüler in der siebten Klasse und hat von Anfang an einen schweren Stand. Er kommt häufig zu spät zum Unterricht, seine Zensuren sind schlecht, und er verschwindet manchmal früher, ohne eine Erklärung zu geben. Die Klasse ist zunehmend verärgert über ihn und hält ihn für gleichgültig und seltsam. Dennoch zeigt sich, dass Mathias durchaus Mut besitzt.

Als die Mitschüler ihn zu einer Mutprobe herausfordern, sperren sie ihn kurzerhand allein in einen kalten Raum ein. Heiner bereut seine Beteiligung und befreit Mathias. Langsam beginnt Heiner zu ahnen, dass hinter dem Verhalten seines Mitschülers mehr steckt, als die Klasse bisher wahrhaben wollte.

Der Grund für Mathias’ Abwesenheiten und seine Zerstreutheit ist ein ernstes Familiengeheimnis: Seine Mutter ist blind, und ihr Führhund Bella war ihr unentbehrlicher Begleiter. Heiner hatte durch leichtsinniges Verhalten den Tod des Tieres verschuldet, ohne sich der Tragweite seines Handelns bewusst zu sein. Seitdem muss Mathias seiner Mutter auf ihren täglichen Wegen beistehen.

Auf einem Schulausflug erfährt die gesamte Klasse von den Hintergründen. Die Schülerinnen und Schüler beginnen, Mathias und seine Situation neu zu betrachten.

Bärbl Bergmann schrieb auch das Drehbuch für den Film. Die Erstaufführung war am 22.02.1963. Der Film ist eine Schwarzweißproduktion in 35-mm-Format.

Demnächst im TV:

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Darsteller - Schauspieler von "Rüpel"

(geb. 30.04.1935)

(geb. 17.04.1929)