Schwarzer Zwieback
Handlung von "Schwarzer Zwieback"
Schwarzer Zwieback ist ein deutsch-sowjetischer Spielfilm aus dem Jahr 1972, produziert von der DEFA in Koproduktion mit dem sowjetischen Lenfilm-Studio. Regie führte Herbert M. Rappaport. In den Hauptrollen sind Natalja Warlej als Tanja und Rüdiger Joswig als Kurt zu sehen.
Der Film spielt im Herbst 1918, als die Feiern zum ersten Jahrestag der Oktoberrevolution in Moskau mit der Nachricht von der Novemberrevolution in Deutschland zusammenfallen. Der ehemalige deutsche Kriegsgefangene Kurt kehrt aus der Gefangenschaft zurück und trifft dabei mehrfach auf die junge Komsomolzin Tanja. Zwischen den beiden entwickelt sich trotz aller Unterschiede eine enge Zuneigung.
Als ein Solidaritätszug mit Lebensmitteln nach Deutschland aufbricht, begleiten Kurt und Tanja die Fracht gemeinsam. Der Titel des Films bezieht sich auf das in haltbarer Form gebackene Schwarzbrot, das als Spende für die hungernde Bevölkerung im revolutionären Deutschland gedacht ist. An der deutschen Grenze gerät der Zug in einen Hinterhalt konterrevolutionärer Kräfte, der die gemeinsame Reise jäh beendet.
Das Drehbuch schrieben Herbert M. Rappaport und Edith Gorrish nach einem Memoirenband von Jelisaweta Drabkina aus dem Jahr 1962. Die Uraufführung fand am 15. März 1972 in Moskau statt, die Berliner Premiere folgte am 13. April 1972. Das Fernsehen der DDR strahlte den Film am 30. April 1973 erstmals aus.
Demnächst im TV:
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Darsteller - Schauspieler von "Schwarzer Zwieback"

Hans-Joachim Entrich
(geb. 12.06.1932)

Rolf Herricht
(geb. 05.10.1927)

Harry Hindemith
(geb. 16.06.1906)

Rüdiger Joswig
(geb. 30.05.1949)

Willi Neuenhahn
(geb. 25.01.1928)

Jessy Rameik
(geb. 18.04.1934)

Heinz Scholz
(geb. 15.03.1910)

Günter Schubert
(geb. 08.04.1938)

Hannes Stelzer
(geb. 16.05.1924)