Erika Solbrig
Biografie von Erika Solbrig
Erika Solbrig ist eine deutsche Schauspielerin und Regisseurin.
Sie studierte Schauspiel in Halle. Danach stand sie auf der Bühne des Theaters Plauen-Zwickau, des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin und des Volkstheaters Rostock. In Berlin gehörte sie zum Ensemble des Theaters an der Parkaue, wo sie etwa in Robinson soll nicht sterben auftrat.
Neben der Theaterarbeit war sie als Synchronsprecherin sowie für Rundfunk und Fernsehen tätig. Für das Fernsehspiel Albumblätter (ZDF, 1992) stand sie vor der Kamera. Außerdem sprach sie in mehreren Hörspielen der DDR mit, darunter Der verzauberte Hund und Die Koralle.
Später wechselte sie ins Regiefach und arbeitete als Kabarettistin und Regisseurin an der Leipziger Pfeffermühle. Zudem unterrichtete sie Schauspielstudierende in Leipzig. Am Thüringer Landestheater Eisenach war sie Oberspielleiterin für Oper und Operette, und ihre Inszenierungen wurden bei den Berliner Festspielen gezeigt.
Heute lehrt und inszeniert sie in Ulm an der dortigen Akademie für darstellende Kunst und gehört seit 1996 zum Leitungsteam der Kammeroper Ulm. Zu ihren Ulmer Regiearbeiten zählen Bastien und Bastienne, Friederike und Die Entführung aus dem Serail. Das Landestheater Schleswig-Holstein in Flensburg übernahm ihre Fassung der Csárdásfürstin.
Zu ihren Schülerinnen zählt die Gesangsprofessorin Sigune von Osten.
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