Kurt Steingraf
Biografie von Kurt Steingraf
Kurt Steingraf war ein deutscher Schauspieler, Synchronsprecher und Hörspielinterpret. Er wurde am 24.10.1905 in Leipzig geboren.
Seine Theaterlaufbahn führte ihn an bedeutende deutschsprachige Bühnen. Zu seinen Wirkungsstätten gehörten die Städtischen Bühnen Magdeburg, das Staatsschauspiel Dresden sowie das Maxim-Gorki-Theater Berlin und die Volksbühne Berlin, wo er bis kurz vor seinem Tod engagiert war.
Ab den frühen 1950er Jahren übernahm Steingraf auch Film- und Fernsehrollen in Produktionen der DEFA und des Deutschen Fernsehfunks. Einem breiteren Publikum bekannt wurde er durch seine Mitwirkung in Das hölzerne Kälbchen (1961), Das Lied der Matrosen (1958) und Der Hauptmann von Köln (1956). In dem Antikriegsfilm Die Abenteuer des Werner Holt (1965) spielte er die Rolle des Direktors Maaß. Daneben wirkte er in dem Monumentalwerk Solange Leben in mir ist sowie in Wolf unter Wölfen und Der Mord, der nie verjährt mit.
Neben seiner Arbeit vor der Kamera leistete Steingraf umfangreiche Arbeit als Synchronsprecher für ausländische Filmproduktionen und als Interpret von Hörspielen für den Rundfunk der DDR.
Er war mit der Theater- und Fernsehschauspielerin Liselotte Rollberg verheiratet.
Kurt Steingraf starb am 02.12.1967 im Alter von 62 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit. Sein letzter Film Kater Lampe wurde posthum ausgestrahlt.
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Filmografie - Filme mit Kurt Steingraf

Die Abenteuer des Werner Holt
(1965, Drama)

Wolf unter Wölfen
(1963, Fernsehfilm)

Das hölzerne Kälbchen
(1961, Kinderfilm)

Der Tod hat ein Gesicht
(1961, Krimi)

Unternehmen Ölzweig
(1961, Komödie)

Das Lied der Matrosen
(1958, Spielfilm)

Der Hauptmann von Köln
(1956, Komödie)

Solange Leben in mir ist
(1964/1965, Historienfilm)

Drei Kriege
(1963-1964, Kriegsfilm)