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Harry Studt

Geburtsdatum: 20.02.1899

Geburtsort: Breslau

Todesdatum: 23.01.1976

Todesort: Potsdam

Biografie von Harry Studt

Harry Studt war ein deutscher Schauspieler, Theaterintendant und Produktionsleiter. Er wurde am 20.02.1899 in Breslau geboren.

Erste Bühnenerfahrungen sammelte er am Albert-Theater in Dresden. Mitte der 1930er Jahre folgten Engagements an der Berliner Volksbühne und am Theater am Nollendorfplatz. Von 1948 bis 1952 war Studt Intendant des Elbe-Elster-Theaters in Lutherstadt Wittenberg, wo er zugleich selbst auf der Bühne stand.

Ab Mitte der 1950er Jahre arbeitete er als Produktionsleiter bei der DEFA und übernahm zunehmend auch Rollen vor der Kamera, darunter in Ernst Thälmann – Sohn seiner Klasse (1954) und in Einer von uns (1960). Es folgten Auftritte in Gewissen in Aufruhr (1961) und in Die Spur führt in den 7. Himmel (1963).

In Reserviert für den Tod (1963) spielte Studt die Figur Grott, in Lütt Matten und die weiße Muschel (1964) einen Badegast und in Mörder auf Urlaub (1965) den Fabrikanten Paul Jasseline. Im dreiteiligen Fernsehfilm Drei Kriege (1963-1965) sowie in Eine schreckliche Frau (1965) und Das Tal der sieben Monde (1967) übernahm er weitere Rollen.

Zu seinen letzten Arbeiten zählten Jeder stirbt für sich allein (1970) und Effi Briest (1970), wo er den Herrn Grasenabb verkörperte. Daneben lieh Studt dem Fernsehen der DDR und dem Rundfunk der DDR als Synchron- und Hörspielsprecher seine Stimme.

Harry Studt starb am 23.01.1976 im Alter von 76 Jahren in Potsdam.

Demnächst im TV:

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Filmografie - Filme mit Harry Studt

Effi Briest

(1970, Fernsehfilm)

(1966, Spielfilm)

(1965, Krimi)

(1965, Komödie)

Gewissen in Aufruhr

(1961, Fernsehserie)

Tempel des Satans

(1961, Fernsehfilm)

(1963-1964, Kriegsfilm)