Heinz Suhr
Biografie von Heinz Suhr
Heinz Suhr war ein deutscher Schauspieler, Hörspielsprecher und Theaterregisseur. Er wurde am 09.05.1904 in Kiel geboren und erhielt Anfang der 1920er Jahre seine schauspielerische Ausbildung bei Theodor Gerlach in seiner Heimatstadt.
Erste Engagements führten ihn an Theater in Gera, Bonn, Greifswald und Aachen. 1946 gründete er gemeinsam mit Walter Koch die Kammerspiele Bremen an der Böttcherstraße, leitete das Haus jedoch nur kurze Zeit. Anschließend arbeitete er in Landshut und in Freiburg im Breisgau. Von 1959 bis 1962 gehörte er dem Ensemble des Schauspiels Leipzig an, danach war er bis 1969 am Deutschen Theater Berlin engagiert.
Parallel zur Bühnenarbeit trat Suhr in zahlreichen Produktionen des DDR-Fernsehens und der DEFA auf. 1960 wirkte er in Flucht aus der Hölle mit, ein Jahr später in Tempel des Satans. Es folgten 1962 Wohl dem, der lügt und 1963 Carl v. Ossietzky. 1965 übernahm er Rollen in Engel im Fegefeuer, in Die Heinitzer und in Episoden vom Glück, 1966 folgte Irrlicht und Feuer. Von 1966 bis 1969 gehörte er zudem zum Ensemble von Der Mensch neben dir, und Anfang der 1970er Jahre wirkte er in Die Brüder Lautensack mit. Daneben sprach Suhr zahlreiche Hörspiele für den Rundfunk der DDR.
Suhr war mit der Schauspielerin Hedda Björnson (1904–1984) verheiratet.
Heinz Suhr starb am 14.12.1985 im Alter von 81 Jahren in Ost-Berlin.
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Filmografie - Filme mit Heinz Suhr

Irrlicht und Feuer
(1966, Fernsehfilm)

Engel im Fegefeuer
(1965, Jugendfilm)

Episoden vom Glück
(1965, Fernsehfilm)

Tempel des Satans
(1961, Fernsehfilm)

Flucht aus der Hölle
(1960, Fernsehfilm)

Die Brüder Lautensack
(1971-1972, Fernsehfilm)

Der Mensch neben dir
(1966–1969, Fernsehserie)