Wilfried Weschke
Biografie von Wilfried Weschke
Wilfried Weschke ist ein deutscher Schauspieler, Hörspielsprecher und Regisseur. Von 1955 bis 1957 gehörte er dem Ensemble der Städtischen Bühnen Erfurt an, wo er unter der Regie von Eugen Schaub und Hans Dieter Mäde in Stücken von William Shakespeare und Friedrich Schiller auftrat, darunter als Dromio von Ephesus in Die Komödie der Irrungen und als Laertes in Hamlet.
1961 hatte Wilfried Weschke sein Filmdebüt in Die Liebe und der Co-Pilot. Es folgten Rollen in Auf der Sonnenseite und in Meine Mutter ist Lucy Lane im Jahr 1962. 1963 wirkte er als Sprecher im DEFA-Trickfilm Der goldene Schützen mit, bevor er 1963 und 1964 im zweiteiligen Fernsehfilm Drei Kriege zu sehen war. 1965 spielte er in Solange Leben in mir ist mit.
Seine erste Fernsehrolle übernahm Wilfried Weschke 1971 in der Serie Salut Germain, seine erste durchgehende Serienrolle folgte 1973 in Stülpner-Legende. 1974 spielte er im Fernsehfilm Polizeiruf 110 - Nachttaxi mit, 1979 war er im Fernsehfilm Tull zu sehen. Daneben arbeitete er als Regisseur am Theater Junge Generation und am Staatstheater Dresden.
Alle Filmrollen von Wilfried Weschke entstanden in der DDR, mit Ausnahme seiner Auftritte im Jahr 1992: In der Miniserie Karl May war er in sechs Folgen zu sehen, zudem übernahm er Rollen in zwei Tatort-Folgen. Ab 1976 wirkte er zudem regelmäßig als Sprecher in Hörspielproduktionen des Rundfunks der DDR mit.
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Filmografie - Filme mit Wilfried Weschke

Karl May
(1992, Fernsehserie)

Tull
(1979, Fernsehfilm)

Stülpner-Legende
(1973, Fernsehserie)

Meine Mutter ist Lucy Lane
(1962, Fernsehfilm)

Die Liebe und der Co-Pilot
(1961, Spielfilm)

Auf der Sonnenseite
(1961, Komödie)

Solange Leben in mir ist
(1964/1965, Historienfilm)

Drei Kriege
(1963-1964, Kriegsfilm)
