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Curt W. Franke

Geburtsdatum: 15.03.1916

Geburtsort: Meiningen

Todesdatum: 11.12.1987

Todesort: Dresden

Biografie von Curt W. Franke

Curt W. Franke war ein deutscher Schauspieler und Hörspielsprecher. Er wurde am 15.03.1916 in Meiningen geboren. Sein bürgerlicher Name lautete Kurt Walter Rudolf Franke.

Als Sohn eines Bahnarbeiters absolvierte er Mitte der 1930er Jahre trotz finanzieller Schwierigkeiten eine Schauspielausbildung. Erste Theaterengagements führten ihn an Bühnen in Görlitz, Rudolstadt, Altenburg, Leipzig, Erfurt, Gera und Halle. Anschließend wechselte er zum Staatstheater Dresden, dem späteren Staatsschauspiel, wo er über zwei Jahrzehnte auf der Bühne stand. Dort wirkte er in Inszenierungen von Stücken Bertolt Brechts, Shakespeares und Molières mit.

Ab den 1960er Jahren war Curt W. Franke regelmäßig in DEFA-Produktionen und Fernsehspielen des Fernsehens der DDR zu sehen. Im Jahr 1965 spielte er eine Nebenrolle in dem Historienfilm Solange Leben in mir ist. Es folgten Auftritte in Die Toten bleiben jung (1968) sowie in dem deutsch-tschechoslowakischen Koproduktionsfilm Schüsse in Marienbad (1973), in dem er die Rolle des Kommandanten Hrejza übernahm.

Im Fernsehen war er in mehreren Episodenrollen zu sehen, unter anderem in den DDR-Serien Die Lindstedts (1976) und Ein Zimmer mit Ausblick (1978). In der Krimireihe Polizeiruf 110 wirkte er in mehreren Folgen mit, darunter Der Ring mit dem blauen Saphir (1973).

Parallel zur Filmarbeit war Curt W. Franke als Hörspielsprecher tätig. Er sprach unter anderem Rollen in Adaptionen von Gogols Der Revisor, Schillers Wilhelm Tell und Brechts Die Gewehre der Frau Carrar.

Curt W. Franke starb am 11.12.1987 im Alter von 71 Jahren in Dresden.

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