Hermann Hiesgen
Biografie von Hermann Hiesgen
Hermann Hiesgen war ein deutscher Schauspieler. Er wurde am 17.07.1912 in Hagen geboren und studierte zunächst Theaterwissenschaft in Köln, bevor er die Folkwang-Schauspielschule in Essen besuchte.
Erste Engagements führten ihn an Theater in Hagen, Düsseldorf, Warburg und Kleve. 1954 wechselte er an das Meininger Theater, wo ihn Regisseure wie Fritz Bennewitz und Friedo Solter prägten. Bei einem Gastspiel des Meininger Theaters mit Bertolt Brechts Die Dreigroschenoper hinterließ Hiesgen 1958 am Berliner Ensemble einen so starken Eindruck, dass er dort 1961 fest engagiert wurde. Bis zu seinem Tod blieb er Ensemblemitglied und übernahm Rollen in Stücken von Brecht, Heinar Kipphardt und Sean O’Casey.
Vor der Kamera stand Hiesgen vor allem für Fernsehproduktionen des Fernsehens der DDR. Zu seinen Rollen zählte 1969 ein Auftritt in Wie heiratet man einen König?, 1971 folgte Optimistische Tragödie. 1975 wirkte er im Fernsehfilm Mein lieber Mann und ich mit. 1977 war er in der Kriminalreihe-Folge Polizeiruf 110 - Vermisst wird Peter Schnok sowie im Fernsehfilm Inklusiv Totenschein zu sehen.
Hiesgen war mit Elfriede Hiesgen verheiratet, die 1954 mit ihm nach Meiningen zog und ihm später nach Berlin folgte. Dort wurde sie 1962 als Kantinenwirtin am Maxim-Gorki-Theater bekannt.
Hermann Hiesgen starb am 19.05.1978 im Alter von 65 Jahren in Berlin.
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Filmografie - Filme mit Hermann Hiesgen

Inklusiv Totenschein
(1977, Fernsehfilm)

Polizeiruf 110 - Vermisst wird Peter Schnok
(1976, Krimi)

Bin ich Moses?
(1975, Fernsehfilm)

Die unheilige Sophia
(1974, Fernsehfilm)

Mein lieber Mann und ich
(1974, Komödie)

Die Verschworenen
(1971, Fernsehfilm)

Optimistische Tragödie
(1971, Fernsehfilm)

Wie heiratet man einen König?
(1969, Märchenfilm)

Neuland unterm Pflug
(1967, Fernsehfilm)

Der Mensch neben dir
(1966–1969, Fernsehserie)