Harry Küster
Biografie von Harry Küster
Harry Küster war ein deutscher Schauspieler, Synchron- und Hörspielsprecher. Er wurde 1930 geboren und begann seine Bühnenlaufbahn am Landestheater Parchim, wo er 1950 in der Komödie Dame Kobold auftrat.
Ab Mitte der 1950er Jahre gehörte Küster dem Kabarett Berliner Brettl an und wirkte dort unter anderem in den Programmen Spott frei (1955) und Wir Wundertüten (1960) mit. 1966 wechselte er an das Kabarett-Theater Distel in Berlin und spielte dort im Programm Seid verschlungen, Millionen.
Parallel zur Bühnenarbeit stand Küster für die DEFA und das Fernsehen der DDR vor der Kamera. Seine erste Filmrolle hatte er 1961 in Der Fall Gleiwitz. Es folgten 1965 Rollen in Der Reserveheld und Ohne Paß in fremden Betten. 1974 war er in der Operettenverfilmung Orpheus in der Unterwelt sowie im Fernsehfilm Hallo Taxi zu sehen. Bis in die 1980er Jahre folgten weitere Auftritte, darunter 1985 in Hälfte des Lebens und 1989 eine Episode der Fernsehserie Johanna.
Für den Rundfunk der DDR sprach Küster in mehr als 50 Hörspielen, besonders häufig in der Serie Neumann, zweimal klingeln, in der er die Figuren Strohbusch und Lange verkörperte. Auch als Synchronsprecher war er tätig, unter anderem für die 1978 im DDR-Fernsehen ausgestrahlte Serie Sie kam aus dem All.
Harry Küster starb 2004.
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Filmografie - Filme mit Harry Küster

Hälfte des Lebens
(1985, Spielfilm)

Orpheus in der Unterwelt
(1974, Musikfilm)

Hallo, Taxi!
(1973, Fernsehfilm)

Die Pferdekur
(1968, Komödie)

Ohne Pass in fremden Betten
(1965, Komödie)

Der Reserveheld
(1965, Komödie)

Der Fall Gleiwitz
(1961, Historienfilm)

Johanna
(1987-1989, Fernsehserie)

Blaulicht
(1959-1968, Krimi)