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Willi Fries

Biografie von Willi Fries

Willi Fries ist ein deutscher Schauspieler und Komiker. Er wuchs im Sulzbacher Stadtteil Hühnerfeld auf, wo sein Vater als Elektriker unter Tage arbeitete. Nach der Schule absolvierte er im Passagekaufhaus eine Ausbildung zum Schaufensterdekorateur, nahm daneben Schauspielunterricht am Staatstheater und studierte Pantomime bei JOMI.

Rund zwölf Jahre gehörte er der Laienspielgruppe Gruppe 63 an, in der er als russischer Sargbauer im Stück Die Herberge sein Bühnendebüt gab. Gemeinsam mit Reinhold Schütz gründete er das Ensemble Eulenspiegel und Anfang der 1990er Jahre das Dreipersonentheater Al Dente, dem später auch Mark Waschke angehörte. Im saarländischen Karneval trat er zudem als Figur Karl Wilhelm Hühnerfeld auf.

Seinen Durchbruch im Fernsehen hatte er von 1996 bis 1998 in der Serie Familie Heinz Becker, in der er die Rollen Leo und Rudolf übernahm. Zwischen 1998 und 2013 wirkte er in mehreren Folgen der Krimireihe Tatort mit, zunächst in wechselnden kleineren Parts und später als Assistent Gregor Blass an der Seite von Kommissar Max Palu. In der Komödie Villa Eva (2019) spielte er die Rolle des Gustav Düppenweiler, 2024 folgte die Molière-Adaption Der eingebildete Kranke – Frei nach Molière. 2020 belegte er bei der Comedy-Ausscheidung Deutschland lacht den zweiten Platz.

Demnächst im TV:

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Filmografie - Filme mit Willi Fries

(2018, Komödie)

Familie Heinz Becker

(1991-2004, Fernsehserie)