Horst Manz
Biografie von Horst Manz
Horst Manz war ein deutscher Schauspieler, Synchron- und Hörspielsprecher. Er kam 1934 zur Welt. Im Jahr 1957 beendete er seine Ausbildung an der Staatlichen Schauspielschule Berlin.
Über drei Jahrzehnte gehörte er dem Deutschen Theater Berlin an. Zuvor spielte er Anfang der 1960er Jahre am Theater der Stadt Brandenburg. In Berlin übernahm er unter anderem den Puck in Ein Sommernachtstraum (1980) und den Kletschtsch in Nachtasyl (1990). Im Jahr 2003 trat er außerdem am Berliner Ensemble auf.
Vor der Kamera stand Horst Manz für die DEFA und das Fernsehen der DDR. Im Film Der Mord, der nie verjährt (1968) war er als Zwischenrufer zu sehen, in der Serie Familie Neumann als Möbelpacker Siggi. Im Fernsehfilm Die traurige Geschichte von Friedrich dem Großen verkörperte er den Fürsten von Anhalt, in der Reihe Polizeiruf 110 - In einer Sekunde den Oberleutnant Weiss. Weitere Auftritte hatte er unter anderem in Die Bilder des Zeugen Schattmann, Die Frauen der Wardins, Ernst Thälmann und Stielke, Heinz, fünfzehn …. In Jugend ohne Gott (1991) spielte er einen Bäckermeister.
Daneben sprach er Hörspiele für den Rundfunk der DDR und lieh in DEFA-Synchronisationen ausländischen Darstellern seine Stimme. Seine Ehefrau war die Schauspielerin Margit Manz.
Horst Manz starb 2010 im Alter von 76 Jahren.
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Filmografie - Filme mit Horst Manz

Jugend ohne Gott
(1991, Drama)

Wallenstein
(1987, Fernsehfilm)

Stielke, Heinz, fünfzehn ...
(1987, Kriegsfilm)

Ernst Thälmann
(1986, Fernsehfilm)

Die traurige Geschichte von Friedrich dem Großen
(1983, Fernsehfilm)

Polizeiruf 110 - In einer Sekunde
(1980, Krimi)

Die Frauen der Wardins
(1974, Drama)

Optimistische Tragödie
(1971, Fernsehfilm)

Die Bilder des Zeugen Schattmann
(1971, Historienfilm)

Der Mord, der nie verjährt
(1968, Drama)

Familie Neumann
(1984-1986, Fernsehserie)