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Jörg Simonides

Geburtsort: Berlin

Biografie von Jörg Simonides

Jörg Simonides ist ein deutscher Schauspieler und Hörspielsprecher. Er wurde 1956 in Ost-Berlin geboren.

Seine ersten Bühnenerfahrungen machte er im Arbeitertheater des Berliner Glühlampenwerks Narva. Mit dieser Gruppe trat er 1980 in der Berliner Volksbühne auf. Anschließend studierte er an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Rostock, wo er 1983 sein Studium beendete.

Vor der Kamera stand Simonides ab Ende der 1980er Jahre. Für seine Leistung in Die Entfernung zwischen dir und mir und ihr (1988) erhielt er beim 5. Nationalen Spielfilmfestival der DDR die Auszeichnung als bester männlicher Nachwuchsdarsteller. Es folgten Rollen in Ein brauchbarer Mann (1989), Über die Grenzen (1990), Der Tangospieler und Der Fall Ö. (beide 1991). Im Jahr 1995 war er in Nikolaikirche zu sehen. In der Fernsehserie Die Trotzkis hatte er 1994 zwei Auftritte. Später übernahm er einzelne Episodenrollen in In aller Freundschaft (2002) und in SOKO Leipzig (2005 und 2010).

Für den Rundfunk der DDR sprach Simonides Hörspiele, darunter 1999 das Kriminalhörspiel Graceland.

Belegte Theaterengagements gibt es ab 1995 am Neuen Theater Halle, dem er mindestens 25 Jahre lang angehörte. Dort spielte er unter anderem den Tod in Jedermann (2001), den Varus in Die Hermannsschlacht (2007), Marleys Geist in Eine Weihnachtsgeschichte (2012) und den Säge-Robert in der Dreigroschenoper (2018).

Jörg Simonides lebt in Halle (Saale).

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Filmografie - Filme mit Jörg Simonides

Nikolaikirche

(1995, Fernsehfilm)

(1991, Drama)

(1990, Spielfilm)

Der Tangospieler

(1990, Drama)

SOKO Leipzig

(2001-heute, Krimi)

In aller Freundschaft

(1998-heute, Fernsehserie)

Die Trotzkis

(1993-1994, Fernsehserie)