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Heinz Schenk

Geburtsdatum: 11.12.1924

Geburtsort: Mainz

Todesdatum: 01.05.2014

Todesort: Wiesbaden-Naurod

Biografie von Heinz Schenk

Heinz Schenk war ein deutscher Showmaster, Schauspieler und Sänger. Er wurde am 11.12.1924 in Mainz geboren. Die Großmutter spielte in seiner Kindheit eine größere Rolle als die Eltern.

Als Junge diente er trotz seiner geringen Körpergröße als Ministrant und gewöhnte sich dabei an öffentliche Auftritte. Schon mit elf Jahren hielt er eine Büttenrede im Mainzer Karneval. Nach der Schule machte er in Wiesbaden eine Lehre in einem Kaufhaus und nahm nebenher Schauspielunterricht. Im Zweiten Weltkrieg war er bei der Wehrmacht als Funker in Polen und Ostpreußen eingesetzt, kam aber nicht an die Front.

Sein erstes Engagement nach Kriegsende hatte er in Worms am Kabarett Elefant, wo er bekannte Komiker wie Heinz Rühmann und Hans Albers nachahmte. Ab 1951 arbeitete er als Radiomoderator beim Hessischen Rundfunk. Bekannt wurde er zunächst durch die Hörfunksendung Frankfurter Wecker.

Seinen größten Erfolg feierte Schenk mit der Fernsehshow Zum Blauen Bock, deren Moderation ihm Otto Höpfner 1966 überließ und die er bis 1987 führte. Die Lieder, die er in der Sendung vortrug, schrieb er selbst, meist gemeinsam mit dem Komponisten Franz Grothe. Sein erfolgreichster Titel war Es ist alles nur geliehen von 1978. Von 1993 bis 1996 meldete er sich mit der Reihe Fröhlich eingeSchenkt im Fernsehen zurück.

Als Schauspieler stand Schenk 1988 in Dieter Wedels Mehrteiler Wilder Westen inclusive vor der Kamera und spielte den Frührentner Konrad Abs. 1993 verkörperte er in der Satire Kein Pardon an der Seite von Hape Kerkeling den jähzornigen Showmaster Heinz Wäscher. Im Jahr 2001 trat er in der RTL-Serie Alles Atze als Gast auf. Am Volkstheater Frankfurt spielte er außerdem den Datterich, den Professor Henry Higgins in My Fair Lady und den Geizhals in einer hessischen Fassung von Der Geizige.

Schenk erhielt unter anderem den Hessischen Verdienstorden, einen Bambi und das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse sowie die Hermann-Löns-Medaille.

Seit 1951 war er mit Gerti Schenk, geborene Kraus, verheiratet, die 2013 starb. Das Paar hatte keine Kinder. Schenk lebte zuletzt in Wiesbaden-Naurod.

Heinz Schenk starb am 01.05.2014 im Alter von 89 Jahren in Wiesbaden-Naurod.

Demnächst im TV:

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Filmografie - Filme mit Heinz Schenk

Kein Pardon

(1993, Komödie)

Wilder Westen inclusive

(1988, Fernsehfilm)

Alles Atze

(1999-2006, Fernsehserie)

Relevante Schauspieler zu Heinz Schenk

Hape Kerkeling

Hape Kerkeling

(geb. 09.12.1964)

Heinz Rühmann

Heinz Rühmann

(geb. 07.03.1902)

Dieter Wedel

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(geb. 12.11.1939)