Christiane Lemm
Biografie von Christiane Lemm
Christiane Lemm ist eine deutsche Schauspielerin. Sie wurde 1953 in Berlin geboren und besuchte von 1968 bis 1971 die Max-Reinhardt-Schule ihrer Heimatstadt, die heute zur Universität der Künste gehört.
Ihr erstes Engagement führte sie von 1972 bis 1975 ans Schauspielhaus Köln. Es folgten Stationen in Düsseldorf, Nürnberg und Frankfurt am Main. Von 1986 bis 1996 gehörte Christiane Lemm fest zum Ensemble des Düsseldorfer Schauspielhauses, wo sie 1994 in einer Inszenierung von Romeo und Julia als Amme auf der Bühne stand; die Produktion gastierte beim Berliner Theatertreffen. Danach arbeitete sie freiberuflich, war von 1998 bis 2001 am Schauspiel Bonn und von 2001 bis 2004 am Theater Koblenz engagiert. Gastspiele führten sie 2008 ans Schlosstheater Celle, wo sie in Eines langen Tages Reise in die Nacht die Mary Tyrone gab, sowie ans Staatstheater Braunschweig, wo sie in einer Bühnenfassung der Buddenbrooks die Rolle der Konsulin übernahm.
Vor der Kamera stand sie erstmals in dem Fernsehfilm Bambule, in dem sie die Gisela verkörperte; der Film entstand 1970, wurde aber zunächst nicht gezeigt. Einem größeren Publikum wurde sie durch zwei Folgen der Krimireihe Tatort bekannt. In Täter und Opfer (1984) spielte sie neben Karin Anselm die Birgit Ruperti, die Ehefrau eines ermordeten Pharmaunternehmers. Ein Jahr später spielte sie in Das Haus im Wald die Ulla, eine scheue, geheimnisvolle junge Frau, und stand damit neben Götz George als Schimanski im Mittelpunkt.
Es folgten die Mutterrolle in dem Kinofilm Gossenkind (1992) und eine wiederkehrende Rolle als Mutter eines Rettungsassistenten in der Serie Die Rettungsflieger (2000 bis 2001). In dem Zweiteiler Im Schatten der Macht (2003) stellte sie Mildred Scheel dar. In Das Hochzeitsvideo (2012), einer Komödie von Sönke Wortmann, gehörte sie als Margarete von Stieglitz zur Besetzung; in Rote Rosen trat sie als Julia Westphal auf. Im Fernsehkrimi Marie Brand und die Engel des Todes (2013) übernahm sie die Rolle der Sibille von Samtleben.
Weitere Auftritte hatte Christiane Lemm in Serien wie Ein Fall für zwei, Großstadtrevier, Der Fahnder, SOKO Köln, SOKO Stuttgart und Danni Lowinski.
Daneben tritt sie mit literarischen Programmen auf, etwa 2013 mit Liebesbriefen von Anton Tschechow und Olga Knipper. 1974 erhielt sie den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für junge Künstlerinnen und Künstler (Schauspiel). Die Zeitschrift Theater heute nominierte sie viermal als Schauspielerin des Jahres. Christiane Lemm lebt in Düsseldorf.
Demnächst im TV:
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Filmografie - Filme mit Christiane Lemm

Besser als Du
(2014, Komödie)

Das Hochzeitsvideo
(2012, Komödie)

Im Schatten der Macht
(2003, Spielfilm)

Kommt Mausi raus?!
(1995)

Ein Mann für jede Tonart
(1993, Komödie)

Bambule
(1970, Fernsehfilm)

Danni Lowinski
(2010-2014, Fernsehserie)

SOKO Stuttgart
(2009-heute, Fernsehserie)

Marie Brand
(2008-heute, Krimi)

Rote Rosen
(2006-heute, Telenovela)

SOKO Köln
(2003-heute, Fernsehserie)

Der Elefant - Mord verjährt nie
(2002-2006, Fernsehserie)

Mein Leben & Ich
(2001-2009, Fernsehserie)

Die Rettungsflieger
(1997-2007, Fernsehserie)

Stadtklinik
(1993-2000, Arztfilm)

Tatort
(1990-heute, Krimi)

Großstadtrevier
(1986-heute, Fernsehserie)

Der Fahnder
(1984-2005, Krimi)

Ein Fall für zwei
(1981-2013, Fernsehserie)

Tatort
(1969-1989, Krimi)

