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Maxi Böhm

Geburtsdatum: 23.08.1916

Geburtsort: Wien

Todesdatum: 26.12.1982

Todesort: Wien

Biografie von Maxi Böhm

Maxi Böhm, bürgerlich Max Erich Octavian Böhm, war ein österreichischer Schauspieler und Kabarettist. Er kam am 23.08.1916 in Wien zur Welt, besuchte aber die Schule im böhmischen Teplitz-Schönau. Sein Vater war Badearzt und hätte den Sohn gern als Nachfolger in der Medizin gesehen.

Mit 17 Jahren zog es ihn nach Berlin, wo er bei der Schauspielprüfung durchfiel und zunächst als Statist arbeitete. Ab 1935 bestand er in Prag die Prüfung und spielte danach an den Stadttheatern in Eger und Reichenberg überwiegend Komödien und Operetten. Von 1940 bis 1944 gehörte er dem Schauspielhaus Bremen an, wo auch Bernhard Wicki zum Ensemble zählte. Ein kritisches Couplet über das Militär brachte ihm 1944 die Entlassung und die Versetzung in eine Telegraphenbaukompanie nach Budapest ein.

Nach dem Krieg trat er in Linz als Conférencier auf und gründete dort mit einem Kollegen das Kabarett Eulenspiegel. Ab 1947 moderierte er beim Sender Rot-Weiß-Rot als „Radioonkel Max“ Quizsendungen, die ihn in ganz Österreich bekannt machten. Besonders populär wurde ab 1951 die Sendung Die große Chance. Außerdem sammelte er rund 80.000 Witze und trug den Beinamen Witzepräsident.

Von 1957 an gehörte er dem Wiener Kabarett Simpl an. Dort stand er an der Seite von Karl Farkas und übernahm in den Doppelconférencen die Rolle des Dummen. Im Fernsehen sah man ihn in Farkas’ Sendereihe Schau’n Sie sich das an! vor allem als Parodisten. Ab 1971 leitete er das Simpl gemeinsam mit zwei Kollegen, bis das Haus 1974 verkauft wurde.

Im Fernsehen übernahm er 1971 eine Rolle in der Serie Wenn der Vater mit dem Sohne mit Fritz Eckhardt. Mit Eckhardt stand er auch in den 26 Folgen der Serie Hallo – Hotel Sacher … Portier! (1973 bis 1974) vor der Kamera. Zu seinen weiteren Filmen zählen Das Herz einer Frau (1951), So ein Millionär hat’s schwer (1958) und Himmel, Scheich und Wolkenbruch (1979).

Seit 1976 war er Ensemblemitglied des Theaters in der Josefstadt. Gemeinsam mit seinem Freund Alfred Böhm trat er dort in einem Schwank auf. In der Fernsehfassung der Komödie Pension Schöller von 1978 war er ebenfalls mit Alfred Böhm zu sehen. Das Ensemble zeichnete ihn mit dem Ehrenring des Hauses aus.

Das Land Wien verlieh ihm 1957 das Goldene Verdienstzeichen und 1982 die Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt in Gold. Er wurde in einem Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof beigesetzt. Die Stadt benannte später eine Wohnhausanlage und eine Gasse nach ihm.

Privat traf ihn schwer, dass 1979 seine Tochter bei einem Wanderunfall starb und sich 1980 sein Sohn das Leben nahm. Zuletzt spielte er noch den Striese im Stück Der Raub der Sabinerinnen.

Maxi Böhm starb am 26.12.1982 im Alter von 66 Jahren in Wien.

Demnächst im TV:

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Filmografie - Filme mit Maxi Böhm

Pension Schöller

(1978, Komödie)

Wenn der Vater mit dem Sohne

(1971, Fernsehserie)

Relevante Schauspieler zu Maxi Böhm

Alfred Böhm

(geb. 23.03.1920)

Fritz Eckhardt

(geb. 30.11.1907)