Kurt Müller-Reitzner
Biografie von Kurt Müller-Reitzner
Kurt Müller-Reitzner war ein österreichischer Schauspieler, Hörspielsprecher und Theaterregisseur. Er wurde am 23.04.1922 in Wien geboren und begann Anfang der 1940er Jahre eine Schauspielausbildung am Max Reinhardt Seminar in seiner Heimatstadt, die kriegsbedingt unterbrochen wurde.
Erste Engagements führten ihn an das Stadttheater Baden und an die Wiener Scala. Ab 1949 leitete er mit dem Theater T 49 und dem Theater in der Kolingasse zwei kleinere Wiener Bühnen.
1957 siedelte Müller-Reitzner aus politischen Gründen in die DDR über und wirkte dort unter anderem am Landestheater Altenburg und am Theater in Frankfurt (Oder). 1960 inszenierte er am Theater Putbus die deutsche Erstaufführung des Stücks Der Untergang der Eppie Reina des niederländischen Autors Klaas Smelik. In den 1960er Jahren sprach er zudem in mehreren Hörspielen des DDR-Rundfunks.
Als Filmschauspieler debütierte er bereits 1957 in Österreich in dem Heimatfilm Wer die Heimat liebt. Ab 1959 stand er sowohl vor österreichischen Kameras als auch in Produktionen des Deutschen Fernsehfunks und der DEFA, darunter 1966 im zweiteiligen Fernsehfilm Irrlicht und Feuer sowie 1969 in Krupp & Krause und Unterwegs zu Lenin.
1970 wechselte Müller-Reitzner in die Bundesrepublik und arbeitete als Schauspieler und Regisseur am Theater Bielefeld und am Stadttheater Bremerhaven. Später inszenierte er beim Niederdeutschen Bühnenbund und war ab 1991 am Theater auf dem Flett tätig, einem Zusammenschluss von Amateurbühnen im Elbe-Weser-Dreieck.
Kurt Müller-Reitzner starb am 03.09.2002 im Alter von 80 Jahren in Bremerhaven.
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Filmografie - Filme mit Kurt Müller-Reitzner

Unterwegs zu Lenin
(1969)

Treffpunkt Genf
(1967, Krimi)

Irrlicht und Feuer
(1966, Fernsehfilm)

Die Liebe und der Co-Pilot
(1961, Spielfilm)

Krupp & Krause
(1967-1969, Fernsehfilm)

Drei Kriege
(1963-1964, Kriegsfilm)