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Fred Praski

Geburtsdatum: 04.04.1915

Geburtsort: Greifswald

Todesdatum: 25.12.1993

Todesort: Berlin

Biografie von Fred Praski

Fred Praski war ein deutscher Schauspieler, Sänger und Regisseur, der vor allem im Fernsehen der DDR wirkte. Er kam am 04.04.1915 in Greifswald zur Welt und begann seine künstlerische Laufbahn 1936 als Sänger am dortigen Theater, wo er bis 1938 engagiert war.

Nach Kriegsende, das er in sowjetischer Gefangenschaft erlebte, fand er eine Anstellung am Operettentheater Leipzig, wo er sowohl als Sänger auf der Bühne stand als auch als Regisseur arbeitete. Mitte der 1950er Jahre übernahm er die Leitung des Staatlichen Volkskunstensembles der DDR und prägte in dieser Funktion aufwendige Bühnenprogramme mit hunderten Mitwirkenden, wie sie für die staatliche Kulturarbeit der DDR typisch waren. Von 1968 bis 1971 leitete er zudem das Zentrale Studio für Unterhaltungskunst.

Als Schauspieler und Opernsänger trat er zwischen 1951 und 1967 unter anderem an der Deutschen Staatsoper Berlin, am Deutschen Theater Berlin und an der Volksbühne Berlin auf. 1966 stand er in der Krimiserie Blaulicht sowie in zwei Folgen der Reihe Der Staatsanwalt hat das Wort vor der Fernsehkamera. Ebenfalls 1966 übernahm er eine Rolle in der Reihe Fernsehpitaval, die zu dieser Zeit unter dem Reihentitel Pitaval des Kaiserreiches lief.

Für sein künstlerisches Wirken erhielt er 1959 den Preis für künstlerisches Volksschaffen 1. Klasse. 1973 wurde er im Kollektiv mit dem Banner der Arbeit ausgezeichnet.

Fred Praski war mit der Balletttänzerin, Choreografin und Ballettdirektorin Lilo Gruber verheiratet. Er starb am 25.12.1993 im Alter von 78 Jahren in Berlin.

Demnächst im TV:

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Filmografie - Filme mit Fred Praski

(1958, Fernsehserie)

Blaulicht

(1959-1968, Krimi)