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Hartmut Reck

Geburtsdatum: 17.11.1932

Geburtsort: Berlin

Todesdatum: 30.01.2001

Todesort: Nienburg/Weser

Biografie von Hartmut Reck

Hartmut Reck war ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher. Er wurde am 17.11.1932 in Berlin geboren.

Als Schauspielschüler startete er 1951 im DEFA-Nachwuchsstudio, bevor er in Berlin an die Staatliche Schauspielschule wechselte. 1953 gab er sein Bühnendebüt am Berliner Ensemble unter der Regie von Bertolt Brecht. Ab 1956 arbeitete er auch vor der Kamera, anfangs für die DEFA. Dort spielte er in Eine Berliner Romanze (1956) den Harald, in Berlin – Ecke Schönhauser… (1957) einen FDJler und in Ware für Katalonien (1959) den Unterleutnant Schellenberg. In Das Leben beginnt (1960) übernahm er die Rolle des Werner. In den DEFA-Produktionen verkörperte er mehrfach Jugendliche, die auf Abwege geraten waren.

Noch 1959 verließ er die DDR und zog in die Bundesrepublik, wo er überwiegend für das Fernsehen tätig war. Im selben Jahr übernahm er die Titelrolle in der Dostojewski-Verfilmung Raskolnikoff. 1962 war er in der Fallada-Adaption Jeder stirbt für sich allein als Karl Hergesell zu sehen. Im selben Jahr hatte er eine kleine Rolle in dem amerikanischen Kriegsfilm Der längste Tag. Drei Jahre später folgte ein Auftritt in Der unheimliche Mönch (1965), einem Beitrag zur Edgar-Wallace-Reihe.

Als Gast spielte er in zahlreichen Krimireihen mit, etwa in Der Kommissar und im Tatort. Dazu gehört die Folge Wer nicht schweigt, muß sterben (1996), in der er Hans Franke darstellte. Außerdem wirkte er in Bauern, Bonzen und Bomben (1973) und in Das Erbe der Guldenburgs mit. Eine Folge von Forsthaus Falkenau gehörte ebenfalls zu seinen Arbeiten.

Zur bekannten Fernsehfigur wurde er ab 1988 mit der Rolle des Ermittlers Ecki Schöller in der Serie Die Männer vom K3 bekannt. Als Synchronsprecher lieh er seine Stimme unter anderem Anthony Hopkins, Michael Caine, Robert Duvall, Patrick Stewart und Terence Hill.

Mit der Schauspielerin Vera Tschechowa hatte Reck den Sohn Nikolaus Glowna, der als Filmkomponist arbeitet; außerdem hatte er zwei Töchter.

Hartmut Reck starb am 30.01.2001 im Alter von 68 Jahren in Nienburg/Weser.

Demnächst im TV:

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Filmografie - Filme mit Hartmut Reck

Bauern, Bonzen und Bomben

(1973, Fernsehfilm)

(1960, Drama)

Eine Berliner Romanze

(1956, Spielfilm)

Forsthaus Falkenau

(1988-2013, Fernsehserie)

Die Männer vom K 3

(1988-2003, Fernsehserie)

Das Erbe der Guldenburgs

(1986-1988, Fernsehserie)

Tatort

(1969-1989, Krimi)

Der Kommissar

(1968-1975, Krimi)