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Ende der Unschuld

Jahr: 1991

Regie: Frank Beyer

Länge: 182 Minuten

Genre: Fernsehfilm

Handlung von "Ende der Unschuld"

Ende der Unschuld ist ein zweiteiliger deutscher Fernsehfilm aus dem Jahr 1991 mit den Hauptdarstellern Rolf Hoppe, Jürgen Hentsch und Udo Samel. Regie führte Frank Beyer, das Drehbuch schrieb Wolfgang Menge. Der Film wurde vom WDR produziert und am 3. und 7. April 1991 in der ARD erstausgestrahlt.

Der erste Teil schildert die Entwicklung des deutschen Uranprojekts ab 1938 und zeigt die führenden Physiker bei ihrer Arbeit. Eingearbeitet sind historische Schlüsselszenen: Albert Einsteins Brief an Präsident Roosevelt im Jahr 1939, der die amerikanische Atombombe erst möglich machte, sowie das berühmte Treffen zwischen Werner Heisenberg und Niels Bohr in Kopenhagen 1941. Fred Düren verkörpert Albert Einstein, Hanne Hiob spielt die Physikerin Lise Meitner.

Im Mittelpunkt steht das Jahr 1945: Zehn deutsche Atomwissenschaftler sind in Farm Hall, einem englischen Landhaus, interniert. Die britischen Behörden wollen wissen, wie weit das deutsche Atomprogramm tatsächlich fortgeschritten war. Als die Männer im Rundfunk von der Atombombe auf Hiroshima erfahren, reagieren sie mit Unglaube und Erschütterung. Ulrich Mühe spielt den britischen Verbindungsoffizier Julian Green, der die Gespräche der Wissenschaftler heimlich aufzeichnet.

Rolf Hoppe gibt den Chemiker Otto Hahn, der als Entdecker der Kernspaltung gilt, Udo Samel den Physiker Kurt Diebner, Walter Kreye den Chemiker Fritz Strassmann. Der Film wurde 1991 mit dem Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste ausgezeichnet.

Demnächst im TV:

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Darsteller - Schauspieler von "Ende der Unschuld"

(geb. 02.12.1928)

Christian Friedel

(geb. 09.03.1979)

Jörg Gudzuhn

(geb. 23.03.1945)

Hans Peter Hallwachs

(geb. 10.07.1938)

Jürgen Hentsch

(geb. 17.03.1936)

(geb. 12.03.1923)

Rolf Hoppe

(geb. 06.12.1930)

(geb. 30.05.1925)

Walter Kreye

(geb. 18.07.1942)

Ulrich Mühe

(geb. 20.06.1953)

(geb. 25.06.1953)

Götz Schubert

(geb. 13.02.1963)

(geb. 10.04.1937)

(geb. 03.10.1937)

(geb. 23.06.1920)

Hanns Zischler

(geb. 18.06.1947)