Leuchtfeuer
Handlung von "Leuchtfeuer"
Leuchtfeuer ist ein deutsches Drama der DEFA aus dem Jahr 1954 mit den Hauptdarstellern Leonhard Ritter, Horst Naumann, Friedrich Gnaß, Hans Klering und Alfred Struwe. Regie führte Wolfgang Staudte, der auch das Drehbuch gemeinsam mit Werner Jörg Lüddecke verfasste. Der Film entstand als Koproduktion zwischen der DEFA und der schwedischen A.B. Pandora Film Stockholm und wurde an den Pater-Noster-Schären in Schweden sowie auf der Insel Rügen gedreht.
Im Mittelpunkt steht eine isolierte Fischergemeinde auf einer sturmumtosten Atlantikinsel, die an den Rand des Ruins getrieben wird. Die Bewohner leiden unter anhaltender Not und Hunger, während ein Hilfsschiff mit dringend benötigten Vorräten erwartet wird. Der Leuchtturmwächter gerät in einen schweren Gewissenskonflikt: In einem Moment der Verzweiflung löscht er das Leuchtfeuer, um ein Schiff auf die Klippen zu locken und an seine Ladung zu gelangen.
Als der Wächter sein Vergehen gesteht, steht die Gemeinschaft vor einer moralischen Zerreißprobe. Doch das erhoffte Gut bleibt unerreichbar, als das Rettungsboot im Dunkel der nächsten Nacht selbst in Not gerät. Die Premiere des Films fand am 03. und 04. Dezember 1954 statt. Leuchtfeuer war der letzte vollendete DEFA-Film von Wolfgang Staudte, der 1956 in den Westen wechselte. Nach seiner Flucht wurde der Film zunächst verboten und erst 1988 wieder zugänglich gemacht.
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Darsteller - Schauspieler von "Leuchtfeuer"

Harald Jopt
(geb. 10.03.1924)

Harry Merkel
(geb. 27.12.1929)

Horst Naumann
(geb. 17.11.1925)

Alfred Struwe
(geb. 22.04.1927)
